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Der Brexit ist da

Nun ist es endgültig: Großbritannien hat den Brexit vollzogen und ist seit dem 31. Januar nicht mehr Mitglied der EU. Damit sind aber die Verbindungen zwischen dem Kontinent und der Insel nicht gekappt – es gilt bis Jahresende eine Übergangsphase, in der die bisherigen Regelungen gelten. Großbritannien bleibt in dieser Zeit Mitglied des europäischen Binnenhandels und der Zollunion. Damit hält auch die Unsicherheit an, denn ein Abkommen zu den künftigen Wirtschafts- und Reisebeziehungen soll zwar in den kommenden elf Monaten verhandelt werden, doch ist keineswegs sicher, dass das bis zum 31. Dezember gelingt.

Viele Unternehmen haben den nun schon seit drei Jahren dauernden Brexit-Prozess genutzt, um sich für die Zeit danach gut aufzustellen. Nach wie vor gibt es aber drei mögliche Szenarien, für die sie Konzepte entwickeln sollten:

– Die Verhandlungen enden ergebnislos, es kommt doch noch der harte Brexit.

– Es gibt ein Abkommen, das jedoch Zölle und andere Handelsbeschränkungen enthält.

– Es gibt ein Abkommen mit weitgehendem Freihandel.


Um Strategien für alle drei Szenarien zu entwickeln, sollten Unternehmen zunächst komplette Transparenz herstellen über

  • Ausgaben
  • Verträge und Laufzeiten
  • Wechselkurs-Korridore
  • Preismechanismen
  • Lagerbestände
  • Fulfillment

 
Analysiert werden sollten der Lieferantenpool sowie die Herkunftsländer für die Bedarfe. Auf dieser Basis können Unternehmen kritische und nichtkritische Materialien und Vorprodukte identifizieren. Für die wichtigsten kritischen Warengruppen sollten Einkäufer Lösungen entwickeln, um drohenden Handelshemmnissen und Zöllen (Szenarien 1 und 2) auszuweichen:

  • Kalkulation längerer Lieferzeiten aufgrund der notwendigen Zollabfertigung
  • Prüfung einer Erhöhung der Lagerbestände zur Absicherung
  • Implementierung von Sourcing Tools wie zum Beispiel Auktionen
  • Identifikation und Aufbau alternativer regionaler Lieferanten

 
Mit robustem Einkauf für die Konjunkturschwäche gewappnet sein

Unabhängig davon, wie eine Einigung zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union schließlich aussieht, sollten Unternehmen sich stärker für kommende ökonomische Entwicklungen – etwa eine konjunkturelle Schwächephase oder der stärkere Fokus auf Nachhaltigkeit –  wappnen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, im Rahmen des Strategischen Einkaufs anspruchsvollere Hebel einzusetzen wie etwa

  • Einsatz von Zero Based Budgeting zur Kostensenkung
  • Kooperation mit den Fachabteilungen, um die Lieferplanung zu optimieren
  • Lieferanten in den Innovationsprozess einbeziehen, etwa durch einen Ideenwettbewerb
  • Einführung von Predictive Maintenance zur Kostensenkung
  • Einsatz von Künstlicher Intelligenz, um Einkaufsentscheidungen vorzubereiten

Unternehmen müssen sich jetzt vorbereiten, um auch nach dem endgültigen Brexit erfolgreich zu sein.

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