Magazin 11: INVERTOs neue Managing Directors „Team on a Mission“

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Nicht nur an unseren neuen Standorten treiben wir unser Wachstum voran – auch in unseren etablierten Märkten entwickeln wir uns ständig weiter. So konnten wir  im letzten Jahr Sushank Agarwal in London und Jürgen Wetzstein in München neu an Bord begrüßen. Jeder von ihnen blickt auf 20 Jahre Erfahrung in Beratung und  Industrie zurück. Im Interview geben sie einen Einblick, was sie derzeit am meisten bewegt …

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Könnt ihr kurz beschreiben, was derzeit eure Verantwortlichkeiten sind?

Jürgen: Mit meinen Teams unterstütze ich Kunden aus der Automobilindustrie und dem Industriegütersektor bei Performance, Optimierungs- und Transformationsprojekten. Zudem bin ich bei INVERTO für das Center of Excellence Indirect Spend verantwortlich.

Sushank: Ich verantworte die Practice Area PIPE, in der wir, gemeinsam mit BCG, unser Leistungsportfolio für Investoren weiterentwickeln und vermarkten. Neben dem Private Equity Sektor betreue ich vor allem Kunden aus dem Handel und der Telekommunikationsbranche.

Was fordert euch persönlich im Beratungsalltag und was fasziniert euch besonders?

Sushank: Ganz klar, das Wachstum von INVERTO auf dem britischen Markt voranzutreiben und das Team vor Ort weiterzuentwickeln. Hierzu gehört auch, die Erwartungen unserer Kunden mit den Ansprüchen der Teammitglieder in Einklang zu bringen. Denn eine positive Arbeitsatmosphäre schafft die Voraussetzung dafür, mit und für unsere Kunden innovative Ideen zu entwickeln und den Kundennutzen zu steigern.

Jürgen: Das würde ich so unterschreiben, mich faszinieren vor allem die intelligenten und hochmotivierten Kolleg:innen, mit denen ich zusammenarbeiten darf und von denen ich jeden Tag  Neues lerne. Denn gerade die komplexen Themen sind es, die mich begeistern und uns als Unternehmen weiterbringen. Bei INVERTO wird es nie langweilig, denn jedes Projekt ist auf  verschiedenen Ebenen anders – die Aufgabe, die Kundensituation, die Projektteams und Stakeholder des Kunden und vor allem: die Lösungen, die wir gemeinsam erarbeiten.

Ihr wart ja beide vorher bereits in anderen Beratungsunternehmen beschäftigt. Was ist aus eurer Sicht das Besondere an INVERTO?

Jürgen: Die Kultur bei INVERTO ist eindeutig einzigartig: offen, freundlich, nicht hierarchisch, ein Gefühl von „Team on a Mission“. Auch dass der Einkauf im Fokus steht, ist im Vergleich zu den Beratungsunternehmen, bei denen ich vorher gearbeitet habe, eine Besonderheit.
Dadurch haben wir ein extrem tiefes Fachwissen und nehmen gerade in der Kombination mit BCG eine Vordenkerrolle in Bezug auf die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft ein.

Sushank: Die Zugehörigkeit zu BCG ist wirklich ein einzigartiger Wettbewerbsvorteil, der es uns ermöglicht, unsere Kunden sehr ganzheitlich zu beraten und anderen Einkaufsberatungen einen Schritt voraus zu sein. Zudem bekommen wir durch BCG viel Unterstützung dabei, unser internationales Wachstum voranzutreiben. Eine weitere Besonderheit ist, dass bei INVERTO immer das Wohlbefinden der Teams und Mitarbeiter:innen an erster Stelle steht.

Und wohin geht die Reise? Welche Themen wollt ihr als Geschäftsführer in den nächsten Jahren vorantreiben?

Sushank: Diversity ist für mich eine Herzensangelegenheit. Derzeit arbeiten wir zum Beispiel daran, das Beratungsumfeld attraktiver für Frauen und berufstätige Eltern zu machen. Und generell wäre meine Vision für INVERTO, dass wir der beste Arbeitgeber für alle Berater:innen werden
– unabhängig von Nationalität, Geschlecht und der persönlichen Situation wollen wir starke Wachstumsperspektiven in einem unterhaltsamen und lernintensiven Umfeld bieten. Mit diesem starken Team wollen wir auf dem UK-Markt weiterwachsen. Wir wollen Partner der Wahl für die FTSE-100-Unternehmen und die führenden PE-Firmen sein und das Team in London auf eine Größe mit über 200 Teammitgliedern ausbauen.

Jürgen: Auch in Deutschland wollen wir das Wachstum weiter vorantreiben und von hier aus die Internationalisierung von INVERTO unterstützen. In München sind wir gerade erst in ein neues, größeres Büro umgezogen, um das Arbeitsumfeld für unser Team so attraktiv wie möglich zu gestalten. Um gute Chancen für hochtalentierte Mitarbeiter:innen zu bieten, finde ich es vor allem wichtig, dass wir auch unsere Positionierung als Thought Leader weiter vorantreiben und Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit entwickeln. Da liegt mir das Thema Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Wir wollen unsere Kunden mit innovativen Ideen dabei unterstützen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Nachhaltigkeit ist derzeit sicher eins der Schlüsselthemen für die Kunden. Welches sind darüber hinaus die größten Herausforderungen, an denen ihr derzeit arbeitet?

Jürgen: Wir leben in schwierigen Zeiten und unsere Kunden sehen sich einer Vielzahl an Herausforderungen gegenüber. Die Inflation, steigende Energiepreise und Materialknappheiten, wie  zum Beispiel bei Halbleitern, sind derzeit sicherlich die drängendsten Probleme. Bei den meisten Projekten steht derzeit die Hilfe beim Ausbau widerstandsfähiger und dennoch  wettbewerbsfähiger Lieferketten auf der Agenda.

Sushank: Das sieht in Großbritannien nicht anders aus – Versorgungssicherheit und Inflationsbekämpfung stehen an erster Stelle. Bei uns kommt zu den weltweiten Krisen auch noch der Brexit  hinzu, der zu weiteren Kapazitätseinbußen und Ressourcenbeschränkungen führt. In meinen Projekten rückt der Lieferant mehr denn je in den Mittelpunkt. Um die aktuellen Probleme zu lösen und Innovationen zu fördern, sind eine enge Zusammenarbeit und ein starkes Netzwerk unabdingbar.

Wie schafft ihr es bei alledem, euch zu entspannen?

Sushank: In meiner Freizeit versuche ich, möglichst viel Schlaf nachzuholen und verbringe viel Zeit mit meiner Frau und meinen zwei Kindern, mache Spaziergänge im Park oder fahre Fahrrad.  Zudem nutze ich gerade die Zeit am Wochenende dazu, lange Läufe zu machen und viel zu lesen.

Jürgen: Ja, es ist auf jeden Fall wichtig, zwischendurch mal runterzukommen. Ich kann das am besten im Kreis meiner Familie und Freunde. Ich gehe gerne auf Konzerte und Sport finde ich  auch immer wichtig, um den Kopf wirklich freizubekommen.

 

Icon - Wenn wir euch in eurer Heimat besuchen, was sollte unbedingt auf unserer „Bucket List“ stehen?

Wenn wir euch in eurer Heimat besuchen, was sollte unbedingt auf unserer „Bucket List“ stehen?

Jürgen: Ein Besuch auf dem Viktualienmarkt sollte bei jedem Besuch in München auf der Liste stehen. Ansonsten steht München für Geselligkeit, unser einzigartiges Weißbier und  traditionell bayerisches Essen. Eins meiner liebsten Wirtshäuser ist das „Servus Heidi“.

Sushank: Ich empfehle einen Spaziergang an der Themse während der ruhigen Zeit, Sonntag frühmorgens. Abends hat London einige schöne Bars und Restaurants mit großartiger Aussicht  zu bieten, zum Beispiel die Dachterrasse des Shard. Außerdem ist das Londoner Umland immer eine Reise wert, Kleinstädte wie Bourton-on-the-Water locken mit ihrem ganz eigenen  Charme.

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