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PROFESSIONELLES RISIKOMANAGEMENT<br>– Gefahren voraussehen und navigieren

PROFESSIONELLES RISIKOMANAGEMENT
– Gefahren voraussehen und navigieren

Am Ende war es ein kleiner gelber Bagger, der die 400 Meter lange Ever Given wieder freischaufelte. Fast schon wie ein Spielzeug wirkte er neben dem gigantischen Tanker. Sechs Tage lang verstopfte die Ever Given Ende März dieses Jahres den Suezkanal und damit die wichtigste Seehandelsverbindung zwischen Asien und Europa. Sie hatte Güter im Wert von rund 2,9 Milliarden Euro geladen. Über 450 Schiffe sollen auf ihre Weiterfahrt gewartet haben.

Kaum ein Unternehmen war auf dieses Szenario vorbereitet. Der Fall zeigt sehr deutlich, wie anfällig die weit verzweigten globalen Lieferketten sind. Mit einem guten Risikomanagement lassen sich Unfälle natürlich nicht vermeiden, es hilft aber dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und mit Alternativplänen gegenzusteuern.

Inhalte des Leitartikel „PROFESSIONELLES RISIKOMANAGEMENT – KRITISCH in den Spiegel blicken“:

  • Ein effektiv aufgestelltes Risikomanagement ist goldwert
  • Der Risikomanagementprozess
  • Vier Schritte zum optimalen Risikomanagement
  • Risiken detailliert identifizieren
  • Firmen fürchten um ihre Versorgungssicherheit
  • Transparenz schaffen durch Zusammenführen verschiedener Datenquellen
  • Bei der Risikosteuerung trennt sich die Spreu vom Weizen
  • Im Risikomonitoring läuft alles zusammen

 

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Neben dem ausführlichen Leitartikel enthält unser aktuelles Kundenmagazin folgende Inhalte:

Vorausschauendes Risikomanagement

Potenzielle Insolvenzen von Lieferanten früh zu erkennen, kann Unternehmen viel Geld und Stress ersparen. Das vorherzusehen, ist möglich, wenn Firmen früh genug ansetzen und Maßnahmen proaktiv ergreifen, wie ein Beispiel aus dem Maschinenbau zeigt.

Unser Experte für den Bereich Risikomanagement Jaymin Patel berichtet, in welchen Schritten ein vorausschauendes Risikomanagement aufgebaut wird und wie es dabei hilft zu reagieren „bevor die Ampel auf rot springt“.

Experteninterview: Risikomanagement Tools

Für Unternehmen wird es schwieriger, ihre immer weiter verzweigten Lieferketten zu überblicken. Heiko Schwarz verspricht Abhilfe. Er blickt auf 20 Jahre Erfahrung in der Softwareindustrie, unter anderem bei IBM, zurück. 2013 gründete er in München das Start-up riskmethods und ist dort auch CEO. Mit einer KI-basierten Software kann risk-methods alle Arten von Risiken im Liefernetzwerk identifizieren, bewerten und reduzieren, um die Versorgung zu sichern, Kundenanforderungen zu erfüllen, das Image zu schützen und Risikokosten zu senken. Wie das funktioniert und welche Fehler Unternehmen so vermeiden können, erklärt Heiko Schwarz im Interview.

Experteninterview: Lieferkettengesetz

Fest steht bisher eigentlich nur, wann das Lieferkettengesetz kommen soll. In welchem Umfang Unternehmen es umsetzen müssen, bleibt vielen ein Rätsel. Unser Experte für Supply Chain Risk Management Dr. Gökhan Yüzgülec bringt „Licht ins Dunkle“.

Lead Times: Stabilität und Zuverlässigkeit sind oberstes Gebot

Auch bei der Bewertung der eigenen Lead Times steht die Risikominimierung an oberster Stelle. Die Frage ist dabei nicht so sehr, ob Transporte schnell oder kostengünstig sind, sondern: Stabil und zuverlässig sollen sie sein. Dies war der Tenor unserer Lead Times Recherche mit anschließenden Experteninterviews. Erfahren Sie mehr über:

  • Einbeziehung regionaler Lieferanten
  • Erhöhung der Lagerbestände
  • Alternative Transportmittel
  • Digitalisierung
  • Sicherstellung zuverlässiger Lead Times (Interview mit Henning Körner, Global Strategic Lead Buyer bei Olympus)
    Supply Chain Management

Private Equity: Klare Ziele und professionelle Methoden

Den Blick aufs große Ganze zu lenken – das ist laut unserer aktuellen Umfrage auch Private Equity Gesellschaften wichtig. Bei der Optimierung ihrer Portfolio-Unternehmen gehen diese immer häufiger über reine Kostensenkungsmaßnahmen hinaus und fördern den Einkauf als Werttreiber in den Unternehmen.

Private Equity Gesellschaften haben buchstäblich alle Hebel in Top- und Bottom-Line in Bewegung gesetzt, um der Pandemie zu trotzen und die Margen zu stabilisieren. Ein genauerer Blick offenbart jedoch, dass im Einkauf längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft werden.

People @ INVERTO: INVERTO Büro Großbritannien

Seit über einem Jahr ist Thibault Lecat Geschäftsführer von INVERTO in London. Er ist Experte für die Transformation und Digitalisierung des Einkaufs. Sein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und dem Einsatz zukunftssicherer Geschäftsmodelle, die sich an schnell verändernde Geschäftsumgebungen anpassen können. Im Interview berichtet er, wie er selbst sich im letzten Jahr an die neuen Gegebenheiten angepasst hat, wie er sein erstes Jahr bei INVERTO erlebt hat und wie es für das UK Team weiter geht.


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