Telefonnummer

+49 221 485 687 0

Suche

Sprache wählen

deDeutsch
Regionale Lieferketten: Warum in die Ferne schweifen?

Regionale Lieferketten: Warum in die Ferne schweifen?

Zuhause ist es auch schön. Diese Erkenntnis ist durch die Corona-Pandemie nicht nur im Tourismus aufgekommen, sondern auch bei vielen Einkäufern und Supply Chain Managern. Eine komplette Re-Regionalisierung der Lieferkette wird häufig nicht möglich sein – doch Chancen zur Diversifizierung haben die meisten Unternehmen, die Schritte zurück zu regionalen Lieferanten umsetzen wollen.

Magazin kostenfrei downloaden

Vorteile der regionalen Lieferkette

Die Vorteile einer regionalen Lieferkette liegen auf der Hand: Innerhalb der Europäischen Union gibt es keine Handelshemmnisse, eine Reihe von Partnerländern teilt die gleiche Währung, einige gar den Sprach- oder Kulturraum. Die persönliche Zusammenarbeit lässt sich einfacher organisieren, je näher Lieferanten beheimatet sind. Es ist umweltschonender, Güter nicht um die halbe Welt zu verschicken und je kürzer der Transportweg, desto geringer ist die Gefahr von Störungen. Das wiederum ermöglicht eine höhere Flexibilität durch schnellere Lead Times und geringere Lagerhaltung.

Günstige Produktion ist Ostasien

Ein wesentlicher Faktor gab den Ausschlag dafür, dass sich die Beschaffung in den vergangenen 15 Jahren immer stärker nach Asien verlagerte: die Kosten. Die Produktion ist in Ostasien schlicht und einfach günstiger als in Europa. Anders als in den Anfangstagen der Globalisierung stimmt heute auch die Qualität. Asiatische Anbieter sind auf die Erwartungen westlicher Kunden eingestellt, Transporte günstig und eingespielt.

Fehlende Produktionskapazitäten in Europa

Als Problem bei der Re-Regionalisierung erweist sich vor allem der Mangel von Produktionskapazitäten in Europa. Unternehmen, die es mit der Re-Regionalisierung der eigenen Lieferkette ernst meinen, müssen in vielen Fällen den Aufbau von Fertigungsstätten zunächst einmal unterstützen, bevor sie in größerem Maßstab auf dem eigenen Kontinent beschaffen können. Zu den eingangs genannten Vorteilen einer regionalen Lieferbeziehung kommt die Tatsache, dass eine Steigerung der europäischen Produktion die europäische Wertschöpfung intensiviert und entsprechend neue Arbeitsplätze schafft. Gerade in der aktuellen Rezession, die möglicherweise noch viele Arbeitsplätze vernichten wird, könnte die Re-Regionalisierung von Lieferketten also Perspektiven schaffen.

Den Gesamten Artikel zum Thema „Lieferketten wieder regionalisieren“ finden Sie in der kostenlosen digitalen Ausgabe unseres Kundenmagazins „Sustainable Procurement – DIE ZUKUNFT GESTALTEN“.

Beispiele für schwierige Bereiche in Bezug auf Re-RegionalisierungWeitere Inhalte des Artikels:

  • Wie stellt die Corona gewachsenen Verbindungen in Frage?
  • Wie gelingt die Rückkehr zur regionalen Lieferkette?
  • Welche individuellen Ansprüche verschiedener Bereiche führen zu Schwierigkeiten bei der Re-Regionalisierung (Beispiele: Elektronik, Lebensmittel, Körperpflege, Konsumgüter)

 

 

 

 

 

 

Weitere Themen in der Magazinausgabe:

  • Sustainable Procurement: Nachhaltigkeitsziele erreichen
  • Nachhaltige Verpackungen
  • Rohstoffmanagement in der Krise
  • Interview mit Managing Director Philipp zu zukünftigen Herausforderungen

 

Fordern Sie jetzt die vollständige Magazinausgabe kostenlos in digitaler Form an:


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über die Autoren:

Rudolf Trettenbrein

Rudolf ist Geschäftsführer von INVERTO in Wien und berät Kunden bei der Re-Regionalisierung der Lieferketten, der Kostenoptimierung im Einkauf sowie im Supply Chain Management. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung im Handel und in der Konsumgüterbranche auf dem europäischen und internationalen Markt.

Maja Ennemoser

Maja ist Consultant am INVERTO-Standort München. Sie ist spezialisiert auf den Handel und die Konsumgüterindustrie.

  • Köln
  • Kopenhagen
  • London
  • München
  • Shanghai
  • Stockholm
  • Wien

We deliver results.