New Work: Auf die richtige Balance kommt es an

Aufbruch in eine NEUE ARBEITSWELT

Die Art und Weise, wie wir arbeiten, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Die Frage nach dem Sinn und Zweck ist insbesondere für die junge Generation in den Fokus gerückt. Um zukunftsfähig zu bleiben und die nachfolgenden Generationen anzusprechen, müssen sich Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen und nachhaltige Geschäftsmodelle etablieren. Um der neuen Arbeitsrealität gerecht zu werden, kann New Work helfen. Doch was das nun konkret bedeutet, ist vielen Verantwortlichen unklar.

Magazin downloaden

 

New Work im Einkauf

Eigentlich war Robert Kelly gerade voll in seinem Element. Routiniert und professionell wie sonst auch gab der Politikprofessor dem britischen Sender BBC ein Videointerview. Das Thema: der  Konflikt zwischen Nord- und Südkorea. Kelly ist Experte auf diesem Gebiet, er hat schon dutzende Interviews zum Verhältnis der beiden Länder gegeben. Womit er an diesem Tag aber nicht gerechnet hatte, war, dass seine beiden Kinder plötzlich in sein Büro platzen. Kelly war sichtlich bemüht, die beiden auf Abstand zu halten, sich nicht ablenken zu lassen. So ganz gelang ihm das  nicht, erst recht nicht, als sich seine Tochter auf seinen Tisch setzte und einige Bücher herunterfielen.

Heutzutage wäre das alles gar nicht mehr so ungewöhnlich. Videobesprechungen sind zum Standard geworden, gearbeitet werden kann von überall aus. Teams, Google Meet, Zoom, Skype – es  gibt unzählige Softwareprogramme für solche Gespräche. Als Robert Kelly aber sein Interview gab, war es gerade März 2017. Das Video ging durch die Welt, dem Politikprofessor war es wohl eher  peinlich, weshalb er kurze Zeit später der BBC ein weiteres Interview gab.

Es ist viel passiert in den zurückliegenden fünf Jahren. Viele Einflüsse haben dafür gesorgt, dass ein solcher Moment in einem Videointerview heute nicht mehr viral gehen würde. Erst  kam die Coronakrise, die viele ins Homeoffice verbannte und ein Katalysator für digitales Arbeiten war. Nun folgt eine Krise auf die nächste: Lieferengpässe, Energieknappheit, Inflation, die  wirtschaftlichen Folgen des von Russland begonnen Krieges in der Ukraine – all diese Themen fordern den Einkauf jeden Tag aufs Neue. Es geht darum, möglichst schnell zu reagieren, agil zu  bleiben. Und genau dazu braucht es moderne angepasste Arbeitsweisen.

Die vergangenen Jahre haben den tiefgreifenden wirtschaftlichen und kulturellen Wandel vorangetrieben. Und auch jetzt, bei aller zurückgewonnenen Normalität, zeigt sich: Remote Working wird bleiben. Es ist daher an der Zeit, dass der Einkauf in seiner Schnittstellenfunktion die Zusammenarbeit aktiv gestaltet und dabei nicht nur die Mitarbeiter:innen, sondern auch die Lieferanten und Partner einbezieht, um dem Druck der Stakeholder Stand zu halten und in den kommenden Jahren erfolgreich zu agieren. Es geht darum, New Work zum Alltag zu machen und Arbeitsweisen kontinuierlich zu verbessern.

Fest steht, dass junge Arbeitskräfte moderne Arbeitsmethoden einfordern. Wer sie nicht anbieten kann, dürfte in Zukunft Schwierigkeiten haben, gute Mitarbeiter:innen zu finden.

Einkauf aktiv gestaltet

Es geht darum, New Work zum Alltag zu machen und Arbeitsweisen kontinuierlich zu verbessern. Erfahren Sie mehr über die Themen:

  • New Work ist mehr als nur Remote
  • Begegnung auf Augenhöhe
  • Führungskräfte müssen die Komfortzone verlassen
  • Der Mensch im Mittelpunkt

New Work im Einkauf & Beratungsumfeld

Grundlage jeder guten Beratung ist es, die Märkte und Herausforderungen der Kunden genau zu kennen. Um Kunden gerade bei Transformationsthemen gut beraten zu können, ist es wichtig, als Unternehmen mit gutem Beispiel voranzugehen. Auch bei INVERTO haben wir uns daher eingehend mit dem Thema New Work auseinandergesetzt und uns gefragt, wie wir in Zukunft arbeiten wollen.

Ausführliche Inhalte im Magazin

  • Das klassische Beraterbild gibt es nicht mehr
  • Das Fundament für New Work
  • Umsetzung konkreter Maßnahmen
  • Führungsaufgaben auf dem Weg zu NEW WORK

Erfahren Sie mehr darüber, welche Chancen moderne Arbeitsmethoden für den Einkauf bieten können, welche Vorteile die richtige Balance bringen kann und erhalten Sie Handlungsempfehlungen für für NEW WORK als fundamentale Umstellung.

Hier können Sie das Magazin kostenfrei downloaden:
Füllen Sie zum Erhalt der Magazinausgabe das Kontaktformular aus. Im Anschluss erhalten Sie die gesamte Ausgabe per Mail.


Autor:innen

Frank Wierlemann

ist Gründer und Geschäftsführer von INVERTO. Der erfahrene Handels-Experte berät Unternehmen in allen Fragen des strategischen Einkaufs und des Supply Chain Managements. Er ist außerdem für den Bereich Human Resources verantwortlich und treibt in dieser Position neue Arbeitskonzepte voran.

contact@inverto.com

Lina Tilley

ist Principal bei INVERTO in London. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrung im Einkauf und berät Unternehmen aus dem Bereich Industriegüter bei Transformationsthemen und im Rohstoffeinkauf. Zudem ist ihr die Förderung von Diversität bei INVERTO und die Weiterentwicklung des Teams an unserem Standort in UK besonders wichtig.

lina.tilley@inverto.com