EU-Lieferkettengesetz-Studie: Wie gut sind Unternehmen vorbereitet?

Das Europaparlament und die EU-Staaten haben sich im Dezember 2023 auf das EU-Lieferkettengesetz geeinigt. Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) legt fest, dass europäische Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden und einem Umsatz von mindestens 150 Millionen Euro entlang ihrer gesamten Lieferkette soziale und ökologische Verantwortung übernehmen müssen.

 

Unternehmen sehen dem Gesetz positiv entgegen

Der Weg zu einem EU-Lieferkettengesetz zeichnete sich bereits 2020 ab. Damals sprachen sich alle 27 Mitgliedsstaaten für das Gesetz aus. Doch haben sich Unternehmen entsprechend aufgestellt?

In der jüngsten Studie analysiert INVERTO, ob deutsche und französische Unternehmen auf die Anforderungen des EU-Lieferkettengesetzes vorbereitet sind – auch im Vergleich zu nationalen Regularien wie dem Lieferkettensorgfaltsgesetz. Die detaillierten Ergebnisse aus der Befragung von rund je 350 französischen und deutschen Teilnehmer:innen können Sie im Folgenden kostenfrei herunterladen.

 

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Kernergebnisse:

  • Rund 80 Prozent der Befragten halten die Auflagen, die das EU-Lieferkettengesetz macht, für umsetzbar
  • Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat bereits Schritte unternommen, um das Lieferkettengesetz umzusetzen
  • Vier von fünf Studienteilnehmer:innen geben an, dass sie vor Herausforderungen bei der Umsetzung stehen – und das, obwohl 71 Prozent sagen, die Verbesserung von Umweltschutz und sozialen Belangen in der Lieferkette sei bereits heute eine Priorität in der Unternehmensstrategie
  • 21 Prozent sehen in der neuen Regelung in erster Linie ein Risiko, weil Unternehmen außerhalb der EU die Verpflichtungen nicht einhalten müssen
  • Gut zwei Drittel der Befragten sind überzeugt, dass die neue EU-Richtlinie geringe oder moderate Kosten verursachen wird, während 17 Prozent mit hohen Zusatzkosten rechnen
  • Langfristig sind allerdings sieben von zehn Teilnehmenden der Meinung, dass die finanziellen Auswirkungen positiv sind und dass sich die Investitionen in die Lieferketten-Compliance auszahlen
  • Die Wahrnehmungen aus Frankreich und Deutschland decken sich weitestgehend

 

Im Folgenden haben wir die zwei wichtigsten Fragen bereits für Sie beantwortet. Detaillierte Erläuterung und alle Ergebnissen im Detail finden Sie in der nachfolgenden Ergebnispräsentation.

Wer ist betroffen und welche Anforderungen gibt es?

Das Gesetz betrifft vor allem europäische Unternehmen mit über 500 Mitarbeitenden und einem weltweiten Umsatz von über 150 Millionen Euro. Unternehmen in Hochrisikosektoren mit mehr als 250 Mitarbeitenden und einem weltweiten Nettoumsatz von 40 Millionen Euro sind ebenfalls betroffen. Kleinere Unternehmen können indirekt durch größere Unternehmen, für die sie als Zulieferer fungieren, betroffen sein.

Was müssen Unternehmen laut Liefergesetz beachten?

Betroffene Unternehmen müssen unternehmerische Sorgfaltspflichten entlang ihrer Supply Chain erfüllen. Dazu gehören die Identifikation von Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt, die Integration von Sorgfaltspflichten in Unternehmenspolitik und Management-Systeme, die Einrichtung von Beschwerdeverfahren entlang der Lieferkette sowie transparente Berichterstattung über die eigenen Sorgfaltspflichten.


Hier können Sie die Studie kostenfrei downloaden:
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