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Windmöller & Hölscher – Gut aufgestellt in die Zukunft

Wie Windmöller & Hölscher gemeinsam mit INVERTO den indirekten Einkauf transformierte

Gegründet 1869, ist Windmöller & Hölscher heute ein weltweit führender Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von flexiblen Verpackungen. Das Produktportfolio umfasst leistungsstarke Maschinen für die Folienextrusion, den Druck und die Weiterverarbeitung. Maschinen von Windmöller & Hölscher sind in über 130 Ländern bei mehr als 5.000 Kunden im Einsatz.

Zielsetzung - Fokus auf Kostenreduzierung

Das starke Wirtschaftswachstum des vergangenen Jahrzehnts bescherte den Maschinenbauern volle Auftragsbücher und zuverlässige Umsätze. Mit Fokus auf Wachstum und Lieferfähigkeit konnten Kostenstrukturen oftmals nicht im gleichen Tempo effizient weiterentwickelt werden. Es gilt nun die Phase der Marktberuhigung zu nutzen um versäumtes nachzuholen. Windmöller & Hölscher begann genau rechtzeitig seine Komfortzone zu verlassen, Organisation und Prozesse im Einkauf auf den Prüfstand zu stellen und Kostensenkungsprogramme zu initiieren. INVERTO wurde beauftragt, gemeinsam mit den verantwortlichen Abteilungen den Einkauf indirekter Bedarfe zu optimieren und zukunftsfähig aufzustellen.

Vorgehensweise - Effizienzgewinn durch professionelle Strukturen

Im Zuge einer Potenzialanalyse wurden alle Kosten im indirekten Bereich transparent dargestellt. Hierzu gehörten auch die Produkte und Dienstleistungen, die als „Maverick Buying“ durch die Fachabteilungen beschafft wurden. Der Abgleich mit der INVERTO Benchmark-Datenbank identifizierte erhebliche Einsparpotenziale, vor allem in den Warengruppen Logistik, Verpackungen und IT. Gemeinsam wurden Einsparinitiativen definiert, um diese Optionen innerhalb eines 12-monatigen Programms umzusetzen.
In der Umsetzung erfasste INVERTO gemeinsam mit dem Einkauf und den Fachabteilungen den Bedarf für die einzelnen Kategorien und brachte ihn auf aktuellen Stand, damit am Ende nur genau das eingekauft wird, was auch tatsächlich benötigt wird. „Unser IT Service Desk war früher mit mehreren Mitarbeitern vor Ort. Natürlich ist es angenehm, Probleme schnell am Schreibtisch beheben zu lassen. In vielen Fällen reicht allerdings auch ein Remote Support. Das spart Kosten und Zeit auf beiden Seiten“ erläutert Jürgen Neitsch, Leiter der Beschaffung.
Durch die Nutzung einkäuferischer Hebel, etwa groß angelegter Ausschreibungen sowie der Bündelung und Respezifizierung der Bedarfe, konnten die zu Beginn des Projektes definierten Einsparpotenziale um 30 Prozent übertroffen werden. Durch den teamorientierten INVERTO Co-Sourcing Ansatz wurden zudem die Einkaufsmitarbeiter „on the job“ trainiert und erhielten hilfreiche Templates für den Einsatz in ihren Warengruppen.
Um künftig professioneller agieren und Potenziale eigenständig nachhaltig erschließen zu können, wurde eine neue Einkaufsorganisation eingeführt: Die Einkaufsabteilung wurde in einen strategischen und einen operativen Einkauf mit klar definierten Verantwortlichkeiten getrennt und zwischen den beiden Standorten in Deutschland und Tschechien wurde eine stärkere Koordination in den einzelnen Warengruppen beschlossen. INVERTO unterstützte dies mit einem Benchmarking der bisherigen Strategien, Rollen und Prozesse sowie Handlungsempfehlungen. Im indirekten Einkauf wurde eine standort- und abteilungsübergreifende Einkaufsvision formuliert, die die Ziele für alle greifbar macht und die Einkaufsaktivitäten und die Zusammenarbeit mit den Bedarfsträgern klar strukturiert. Ein Ausschreibungskalender wurde erstellt, um auch in Zukunft die Einkaufskonditionen regelmäßig am Markt zu überprüfen und mit den leistungsfähigsten Lieferanten zusammenzuarbeiten.
Zur Erhöhung der Effizienz des Einkaufs führte INVERTO außerdem eine Gap-Analyse zur Digitalisierung einzelner Prozesse durch und zeigte geeignete Tools, die die Anforderungen von Windmöller & Hölscher bestmöglich abdecken. Auch hier hat Windmöller & Hölscher den Anspruch, den Einkauf zukunftsfähig aufzustellen und wird die Umsetzung nun in 2020 verstärkt angehen.

 

Ergebnis

  • Einsparungen um 30% über Plan
  •  Einkaufsstrategie und -vision für den indirekten Einkauf erstellt
  •  Verantwortlichkeiten und Schnittstellen für alle indirekten Bedarfe definiert
  •  Weiterentwicklung der Mitarbeiter durch „Training on the job“
  •  Neue Einkaufsorganisationen in Deutschland und Tschechien eingeführt
  •  Ausschreibungskalender für indirekte Bedarfe erstellt
  •  Digitalisierungs-Potenziale identifiziert

 

 

Statement zur Zusammenarbeit

INVERTO hat ein sehr gutes Projekt geliefert und es verstanden unterschiedliche Interessen unter einem Hut zu bekommen. Es ging auch darum die Komfortzone zu verlassen. Sehr hilfreich war, dass unser Vorstand dieses Projekt stark unterstützt hat. Gemeinsam konnten wir unsere Einsparziele übertreffen und fühlen uns nun gewappnet, den Herausforderungen unseres Marktes zu begegnen.“

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