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Rohstoffmanagement Consulting in der Chemieindustrie

Weltweit führender Anbieter von Spezialchemikalien identifiziert mit INVERTO ungenutzte Potenziale bei „Nicht-Schlüsselrohstoffen“ und setzt diese im gemeinsamen Projekt um.

In Industrieunternehmen hat das Rohstoffmanagement einen hohen Stellenwert und ist meist bereits sehr professionell aufgestellt. In vielen Fällen konzentrieren sich Rohstoffeinkäufer aber sehr stark auf Schlüsselrohstoffe. B und C Rohstoffe mit geringem Einkaufsvolumen pro Einzelprodukt laufen eher „unter dem Radar“. Dabei schlummern auch hier hohe Einsparpotenziale und ein professionelles Management lohnt sich.

Je nach Rohstoff können bis zu 30% Einsparungen realisiert werden, vor allem, wenn bisherige Monopole aufgebrochen werden und globales Sourcing intensiviert wird. Dies zeigt unser nachfolgendes Referenzbeispiel zum Co-sourcing im Rohstoffmanagement in der Chemieindustrie.

Ausgangslage

Ein weltweit führender Produzent von Spezialchemikalien hatte den Einkauf für die Schlüsselrohstoffe professionell aufgestellt und erreichte hierfür gute Konditionen. Rohstoffe, die nicht als Schlüsselrohstoffe definiert wurden, erhielten dagegen wenig Beachtung, diese konnten aus Kapazitätsgründen nicht aktiv gemanagt werden.

Zielsetzung

Im Rahmen eines Einkaufsoptimierungsprojektes hat das Unternehmen die einzelnen Teilbereiche des Einkaufs optimiert. Ein Ziel des Projektes lag darin herauszufinden, ob bei den nicht als Schlüsselrohstoffen definierten Rohmaterialien ungenutzte Potenziale liegen. INVERTO wurde daher als Consulting Spezialist im Rohstoffmanagement damit beauftragt, zehn vordefinierte Rohstoffe aus dieser Kategorie zu prüfen, die Konditionen zu optimieren und das Rohstoffmanagement in diesem Bereich auszubauen.

Vorgehensweise

Die große Herausforderung bestand darin, über alle Standorte weltweit die unterschiedlichen Beschaffungsmärkte und Lieferanten je Rohstoff zu analysieren und jeweils den optimalen Ansatz im Rohstoffmanagement zu finden. Einige der bearbeiteten Rohstoffe wurden z.B. von großen Chemieherstellern oder deren Tradern bezogen, andere spezielle Rohstoffe hingegen wurden auf mono-/oligopolistischen Märkten beschafft. Durch Schaffen von Transparenz wurde schnell klar, dass hier erhebliche Einsparpotenziale ungenutzt blieben.

So gab es z.B. Rohstoffe, die von mehreren Standorten benötigt wurden. Teilweise bezogen die Standorte den gleichen Rohstoff vom gleichen Lieferanten aber zu unterschiedlichen Preisen. Durch Bündelung der Mengen und Nachverhandlungen mit den Lieferanten konnten diese Konditionen unternehmensweit vereinheitlicht werden, so dass nun alle Standorte von dem jeweils besten Preis profitieren.

Bei einigen Rohstoffen bot es sich zudem an, alternative Beschaffungsmärkte zu betrachten. Diese wurden zum Teil sehr lokal eingekauft. So wurde im Rahmen des Consulting-Projektes das INVERTO Sourcing Office in China einbezogen, um Lieferanten vor Ort zu finden und zu prüfen. Während die chinesischen Lieferanten im Vergleich zu den Europäischen preislich sehr gute Konditionen anboten, lag hier die Herausforderung in der Klärung von logistischen und rechtlichen Aspekten.

Die Umstellung auf China Sourcing führt dazu, dass die Lieferkette länger wird und mit längeren Lead Times zu rechnen ist. Betrug die Lieferzeit aus Deutschland 2 Tage, musste nach einer Umstellung mit Lieferzeiten von 2 Monaten gerechnet werden. Dies erfordert entsprechende Änderungen der Supply Chain Prozesse, Bestellungen müssen längerfristig geplant und deren Zeitpunkte angepasst werden.

Eine weitere Herausforderung im Projekt bestand darin, dass grundsätzlich alle Chemikalien, die in die EU eingeführt werden, über eine REACH Zertifizierung rückverfolgbar sein müssen, die entweder der Hersteller oder der Importeur vorweisen muss. Dies können chinesische Lieferanten häufig nicht gewährleisten. Aufgrund der hohen Kosten für die Zertifizierung würde sich das Direct Sourcing aus China in wirtschaftlicher Hinsicht nicht lohnen. Um die Rohstoffe dennoch kostengünstig aus China zu beziehen, hat INVERTO daher alternative Distributionswege geprüft. Für jeden Rohstoff wurde im Anschluss eine Strategie definiert und die Prozesse im Unternehmen entsprechend angepasst. Hierbei wurden innovative Herangehensweisen geprüft und umgesetzt.

Ergebnis des Rohstoff Management Consultings

Durch eine umfassende Analyse und Optimierung der Rohstoffe konnten die ursprünglichen Ziele deutlich übertroffen werden. In der Spitze konnten so Potenziale von bis zu 30% realisiert werden.

Projekte

INVERTO Referenz MyMüsli Case Study

mymuesli: Einsparungen durch Ausnutzung der optimalen Kaufzeitpunkte.

verpackungsindustrie hersteller

Führender Verpackungshersteller optimiert Rohstoffmanagement durch fixe Preisbestandteile.

INVERTO Projectbeispiel Siteco Einkaufsoptimierung Kabel

Beschaffungsoptimierung bei Siteco senkt die Rohstoffkosten und steigert die Planungssicherheit.



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