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Projektbeispiel – Optimierung der Einkaufsorganisation bei der DEUTZ AG

Internationales Wachstum hebt die Einkaufsorganisation auf Augenhöhe mit Produktion und Technik. Starke Weltwirtschaft und rasantes Wachstum verändern den Einkauf von DEUTZ. 

Unternehmen

Die DEUTZ AG hat sich auf die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von maßgeschneiderten Dieselkompaktmotoren spezialisiert. Die internationale Ausrichtung des Unternehmens soll zum einen als Maßnahme zur Veränderung von Markt und Kunde dienen und zum anderen, um von der Weltwirtschaft und dem Wachstum der Länder im asiatisch-pazifischen Raum zu profitieren.

Herausforderung

Die Absatzzahlen zeigten mit einer Steigerung von rund 110 Prozent, dass die Nachfrage nach den Motoren enorm war. Ein derart rasantes Wachstum bedeutete für das Unternehmen und seine Mitarbeiter enorme Herausforderungen.

Insbesondere auf den Einkauf wirkte sich die durch die Globalisierung stark gestiegene Nachfrage nach Rohstoffen und Produkten ganz besonders aus. Als Folge dieser Veränderungen rückte dieser Bereich auf einmal verstärkt in den Vordergrund.

Damit die Bänder nicht still standen, musste der Einkauf sicherstellen, dass die Lieferanten die geforderten Kapazitäten tatsächlich vorhielten, um die Lieferzusagen an die eigenen Kunden einzuhalten. Andererseits konnte und durfte der Einkauf den Spielraum der Lieferanten nicht zu eng setzen, da bereits bestehende Wertschöpfungspartnerschaften auf Dauer ausgelegt waren. Denn diese strategischen Entwicklungspartnerschaften wirkten sich auch auf die Prozesskette der Materialbeschaffung aus.

Einen weiteren wichtigen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Beschaffungsmanagements stellten immer strengere gesetzliche Abgasnormen dar und die zum Teil damit verbundene Notwendigkeit des Einsatzes neuer Zukaufteile. Die Einkäufer waren gezwungen, neues Wissen aufzubauen, um auf die veränderten Anforderungen zu reagieren. Schließlich bedeutete der Aufbau einer DEUTZ-Produktion in China, dass die Aufgaben des Einkaufs internationaler wurden. Die Einkäufer müssen die Teileversorgung des Standortes entweder aus Deutschland oder direkt über lokale Lieferanten sicherstellen.

Ziel

Um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen, musste der Einkauf aus seiner traditionellen Rolle einer reinen Beschaffungsabteilung sukzessive verändert und zu einem strategischen Einkauf umgebaut werden. Bei dieser Weiterentwicklung wurde der Einkauf von INVERTO aktiv unterstützt.

Schaffung von Transparenz

Transparenz über das gesamte Einkaufsvolumen.

Um die Veränderungen in der DEUTZ-Einkaufsorganisation nun auch im Tagesgeschäft zu verankern, sollte die Umsetzung in zwei Phasen erfolgen: In der ersten Phase wurden alle einkaufsrelevanten Daten untersucht und die notwendigen Kerninformationen zusammengetragen, um mehr Transparenz über das gesamte Einkaufsvolumen zu bekommen.

Potenzialerschließung & Maßnahmenentwicklung

Auf Basis der vorliegenden Informationen definierte der Einkauf anschließend Potenzialfelder für alle Materialgruppen. Dabei legte er neben der Höhe der möglichen Einsparziele auch entsprechende Stellhebel fest, um die Einsparungen zu erreichen.

Aufbau einer optimalen Gesamtorganisation

Der Einkauf wurde über alle Organisationsebenen hinweg neu ausgerichtet. Dazu wurden neue globale Einkaufsbüros in den relevanten Beschaffungsmärkten aufgebaut, um Kostenvorteile aus lokalem Low-Cost-Country-Sourcing sowie entfallender Logistikkosten zu realisieren. Zudem wurde ein Projekteinkauf installiert, der als Schnittstelle zwischen Einkauf und Fachabteilungen agiert. Die Stärkung des Einkäufers als strategischer Kopf sämtlicher Beschaffungsaktivitäten wurde durch zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen der Mitarbeiter weiter forciert. Die Einführung der beschaffungsspezifischen Softwarelösung e-contor sorgte für schlanke Sourcing-Prozesse und das neu geschaffene Vorstandsressort „Beschaffung und Logistik“ zeigte die veränderte Bedeutung des Einkaufs im Unternehmen nach innen und außen.

Ergebnis

Die einzelnen Teilprojekte im Einkauf waren sehr erfolgreich und teilweise wurden die angestrebten Ziele sogar deutlich übertroffen. Es zeigte sich, dass die Idee, den strategischen Beschaffungsprozess als Hilfsmittel zur Verankerung der Neuerung bei DEUTZ zu nutzen, voll aufgegangen ist. Gefestigt wurde die veränderte Wahrnehmung des Einkaufs zudem durch die erzielten Kosteneinsparungen. Mit den Ergebnissen hat sich der Einkauf bei DEUTZ von einer eher traditionellen Beschaffungsabteilung als ausführendes Organ der Technik hin zu einem modernen Beschaffungsdienstleister gewandelt.

 

 

 

 

Projekte

Systematisches Lieferantenmanagement; Beispiel einer Fabrikhalle

Co-Sourcing: Wie Stabilus Abhängigkeiten vermeidet und das Lieferantenportfolio optimiert.

logistikoptimierung

Wie ein internationaler Fahrzeugbauer seine Transportkosten optimiert und versteckte Potenziale umsetzt.



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