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Kostenoptimierung im Rohstoffmanagement

Wie ein führender Hersteller in der Verpackungsindustrie im Projekt mit INVERTO durch fixe Preisbestandteile das Rohstoffmanagement optimiert.

Die Sicherung von Konditionen und Planung von Kosten sind zwei der größten Herausforderungen im Rohstoffmanagement. Durch genaue Betrachtung der einzelnen Kostenbestandteile können bei Vormaterialien jedoch erhebliche Kostenreduzierungen auch langfristig umgesetzt und Kosten planbar gemacht werden.

Ausgangslage

Ein führender Hersteller aus der Verpackungsindustrie kaufte seinen Bedarf an PP und PET Kunststoff-Folien bisher auf SPOT-Basis durch Preisvergleiche zum jeweiligen Kaufzeitpunkt. Der Lieferantenmarkt war oligopolistisch geprägt und Langfristverträge konnten nicht abgeschlossen werden. Hinzu kam, dass die Preisfluktuation aufgrund offensichtlicher Preisabsprachen zwischen den Lieferanten schwer zu bewerten war, da diese nicht allein aus den Rohmaterialpreisschwankungen entstanden, sondern zum Teil auch aus der nicht nachvollziehbaren Anpassung von Margensätzen.

Zielsetzung

INVERTO wurde beauftragt, in diesem schwierigen Umfeld eine nachhaltige Reduktion der Einkaufskosten zu erreichen. Zudem sollte sichergestellt werden, dass Preisanpassungen zukünftig nur noch auf schwankende Rohmaterialpreise und nicht auf willkürliche Anpassungen von Margen zurückzuführen sind.

Vorgehensweise

Auf Basis einer umfassenden Analyse der Kundenbedarfe und des Lieferantenmarktes haben wir für das Unternehmen die passenden Indizes ermittelt, mittels derer Schwankungen des Rohmaterialpreises nachvollziehbar gemacht werden können.

Durch Abgleich der Rohmaterial-Indexpreise aus der Vergangenheit mit den tatsächlich gezahlten Preisen für die Folien konnte im Anschluss der Verarbeitungspreis ermittelt werden, der sich aus den tatsächlichen fixen Verarbeitungskosten und der vom Lieferanten festgelegten Marge zusammensetzt. Bei der Analyse der vorliegenden Daten wurden teils erhebliche Schwankungen beim Verarbeitungspreis festgestellt, wie sie nur durch ständige Anpassung der Marge durch den Lieferanten entstehen konnten.

Mit diesem Wissen haben wir im Projekt detaillierte Ausschreibungen durchgeführt, in denen die einzelnen Preisbestandteile separat abgefragt wurden.

Ergebnis

Als Resultat der anschließenden Verhandlungen konnten mit Lieferanten langfristige Verträge mit Kontraktpreisen abgeschlossen werden. Die Lieferanten haben sich in diesem Rahmen zu einem fixen Verarbeitungspreis ohne Margenanpassung für den Vertragszeitraum verpflichtet. Zusätzlich zum Verarbeitungspreis werden Rohmaterialkosten berechnet, welche alle 14 Tage mittels einer im Vorhinein festgelegten Formel auf Basis unabhängiger Indizes aktualisiert werden. Im Gegenzug wird der Verpackungshersteller im vertraglich vereinbarten Zeitraum seine Bedarfe nur bei den ausgewählten Lieferanten beziehen.

 

 

 

 

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