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Projektbeispiel: Bahlsen – Durch Reduktion der Beschaffungskosten Wachstum aus eigener Kraft finanzieren.

Unternehmen:
Bahlsen ist Marktführer in Deutschland und europaweit einer der führenden Anbieter von Süßgebäck. Dennoch will der Konsumgüterhersteller weiter wachsen und Marktanteile konsequent ausbauen. Dafür hatte Bahlsen bereits begonnen, seine Produktpalette gezielt zu überarbeiten und die gesamte Organisation kritisch nach Ansatzpunkten für Verbesserungen zu untersuchen.

 

Ziel

Kern des Projektes mit INVERTO war der Wechsel von einer traditionell eher funktionalen hin zu einer modernen prozessorientierten Organisation. Das Ziel waren schlanke und effiziente Prozesse, kürzere Durchlaufzeiten, die Reduzierung der Prozesskosten und die Reduzierung der Beschaffungskosten.

Herausforderung

Bahlsen entschied sich für eine strategische Neuausrichtung, die an zwei Hebeln ansetzte: Zunächst sollten die beiden Marken „Bahlsen“ und „Leibniz“ gestärkt und zu Dachmarken ausgebaut werden. Zudem sollten vorhandene Mittel künftig gezielter und nur noch für Erfolg versprechende Produktinnovationen eingesetzt werden, um diese dann mit größter Geschwindigkeit zur Markteinführung zu bringen. Das bedeutete, die Produktivität zu steigern, wodurch umfangreiche Investitionen für die Ausweitung von Produktionskapazitäten und die Modernisierung alter Anlagen nötig waren.

Um unabhängig zu bleiben und dennoch die zur Modernisierung benötigten Mittel zu finanzieren, mussten sie aus eigener Kraft bereitgestellt werden. Das war nur möglich, wenn Abläufe im Unternehmen einfacher, effizienter und schneller gestaltet und Kosten deutlich gesenkt werden.

Umsetzung

Das Projekt startete mit einer Analyse der Ist-Situation: Die verschiedenen Steuerungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse im Unternehmen wurden transparent gemacht und entsprechende Prozesskosten ermittelt. Im zweiten Schritt wurden Prozesse klar definiert, optimiert und gestrafft und schließlich mit eindeutigen Zuständigkeiten versehen.

Da in der Vergangenheit nicht nur der Einkauf, sondern auch viele Fachabteilungen ohne Einbindung des Einkaufs Aufträge an Lieferanten vergaben, bestand ein hohes Einsparpotenzial. Um den strategischen Beschaffungsprozess konsequent umzusetzen, musste daher nicht nur einseitig die Einkaufsabteilung, sondern das gesamte Unternehmen im Hinblick auf Einkaufsaktivitäten untersucht werden.

Um künftig einen Großteil der Beschaffungsaktivitäten im Einkauf zu bündeln, musste auch die Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Fachabteilungen in vielen Fällen neu geregelt werden. Die Aufgaben des Einkaufs wurden in der Folge entlang der Prozesskette organisiert. Der Einkauf war zukünftig für den gesamten strategischen Beschaffungsprozess verantwortlich. Dafür war es notwendig, den Einkauf wesentlich früher als bisher – bereits in der Planungsphase – mit in die Projektarbeit einzubinden. Die Mitarbeiter im Einkauf mussten dazu verstärkt technisches Wissen aufbauen, um kompetenter Gesprächspartner bei Fachabteilungen, Lieferanten und Planern zu sein. Durch die veränderte Aufgabenverteilung und Organisation des Einkaufsprozesses entlang der Wertschöpfungskette wurde es möglich, das gesamte Know-how und die Schlagkraft des Beschaffungsmanagements zum Wohle des gesamten Unternehmens zu nutzen.

Ergebnis

Durch die Verbesserung der Beschaffungsprozesse konnten erhebliche Mittel eingespart und zur Finanzierung des Wachstums genutzt werden. Im Rahmen der Verbesserungsmaßnahmen erwies sich die Optimierung des Einkaufs als eine wertvolle Quelle zur Bereitstellung der benötigten Mittel.

Die Ergebnisse der Bündelung zeigen, dass sich die Veränderungen gelohnt haben: zwischen Fachabteilungen und Einkauf herrscht eine intensivere und offenere Kommunikation. Potenzielle Lieferanten werden frühzeitig eingebunden und entwickeln neuartige Lösungsvorschläge, die wertvolle Impulse für den weiteren Projektverlauf geben. Dadurch hat sich das Bild des Einkaufs im gesamten Unternehmen gewandelt. Heute wird er von den Fachabteilungen zunehmend als gleichberechtigter Partner bei der Suche nach innovativen Lösungen wahrgenommen.

Durch das Projekt und die umfassende Einkaufsoptimierung konnten die benötigten Finanzmittel für die strategische Neuausrichtung und die notwendigen Reformen direkt aus dem Cashflow finanziert werden.

Projekte

Prozessoptimierung bei ZWILLING: Überarbeitung und Validierung des Tender Management Prozesses.

INVERTO unterstützt COMPO EXPERT bei der Optimierung des Direct und Indirect Spend.

Windeln.de: Optimierung des Rohertrages durch strategische Verhandlungen und Jahresgespräche.



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