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Projektbeispiel: Bündelung von Einmalbedarfen im Projektgeschäft

Balfour Beatty Rail GmbH – Wie das Bündeln von Einmalbedarfen im Projektgeschäft den Einkauf erleichtert

Unternehmen
Balfour Beatty Rail GmbH ist einer der weltweit führenden Anbieter für Schieneninfrastrukturanlagen, Bahnelektrifizierungs- und Stromversorgungssystemen mit Hauptsitz in München. Zu den Kernkompetenzen gehören ebenfalls Inbetriebsetzung und Wartung. Das Unternehmen gehört zur Rail Gruppe des internationalen Bau- und Dienstleistungskonzerns Balfour Beatty plc, London.

Ziel des Projekts
In der Bauwirtschaft entfällt ein Großteil des gesamten Einkaufsvolumens auf so genannte „Einmalbedarfe“. Das sind Waren und Dienstleistungen, die individuell für ein Bauprojekt benötigt werden. Rund ein Drittel der Einmalbedarfe kann nach Schätzung von INVERTO in „Wiederholbedarfe“ umgewandelt werden. Damit ist eine deutliche Kostensenkung möglich, die auch für die Beschaffung von Betonschalthäusern von Balfour Beatty Rail realisiert werden sollte.

Umsetzung:

Bündelung: Aus Einmalbedarfen werden Wiederholbedarfe

Im ersten Schritt ging das Team von den Erfahrungen der Einkaufsberater aus der Bauwirtschaft sowie Branchen mit ähnlichen Bedarfen wie etwa im Anlagenbau aus: Führt eine Organisation regelmäßig Projekte durch, ist es wahrscheinlich, dass sie vergleichbare Materialien und Leistungen nutzt. Dadurch ergeben sich Chancen zur Bündelung – aus Einmalbedarfen werden Wiederholbedarfe. Das Team identifizierte aus den Leistungsverzeichnissen bereits abgewickelte Bauprojekte mit Betonschalthäusern sowie aus der Projektvorschau einen Spezifikationsbaukasten.

Lieferanten werden zu engen Kooperationspartnern

Wichtige Basis für die Bündelung war, dass neben einer Vereinfachung der Spezifikation vor allem eine Standardisierung erreicht werden konnte. Dies ging nur mit Einbindung der Lieferanten. Anschließend suchten die Experten die geeigneten Lieferanten nach ihren technischen Möglichkeiten und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten als Entwicklungslieferanten aus. Die transparente Kommunikation und Chancengleichheit für die Lieferanten, aber auch die Zusage, dass nur qualifizierte Partner als dauerhafte Lieferanten zum Zuge kommen, war Grundlage der Gespräche. Die Spezifikationen wurden schließlich zu Vergabepaketen geschnürt.

Ergebnis der Bündelung von Einmalbedarfen

Der Gesamtbedarf konnte auf Jahresbasis ausgeschrieben werden. Durch Konzentration auf wenige Lieferanten konnte Balfour Beatty Rahmenverträge mit besseren Konditionen und Preisen abschließen, Kosten sparen sowie das Lieferantenmanagement im Hinblick auf Innovationsprozesse weiter entwickeln.

Projekte

Oerlikon: Aufbau einer modernen, hybriden Einkaufsorganisation nach dem Lead-Buyer-Ansatz.

A-ROSA: Realisierung von Einsparpotenzialen durch Optimierung des Einkaufs mit INVERTO

Die Demag AG zeigt, wie sie den Unternehmenswert durch Beschaffungsoptimierung steigerte



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