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Zero Based Budgeting – ein disruptiver Ansatz für den Einkauf

Zero Based Budgeting – ein disruptiver Ansatz für den Einkauf

Bei Zero Based Budgeting (ZBB) handelt es sich um einen Ansatz, der bereits seit den 1960er Jahren existiert und in den USA entwickelt wurde. In den letzten Jahren gewann die Methode immer mehr an Bedeutung. Heute nutzen rund 20 Prozent der Großunternehmen weltweit ZBB für ihre Bedarfsplanung.

Anders als bei herkömmlichen Budgetplanungen beginnt Zero Based Budgeting mit der sprichwörtlichen Null. Es wird nicht einfach der Etat vom vergangenen Jahr fortgeführt, sondern in jeder Fachabteilung von Grund auf neu geplant auf Basis des tatsächlichen Bedarfs. Damit werden alle Kosten in Frage gestellt und versteckte Kostensenkungspotenziale erschlossen. „Heilige Kühe“ gibt es nicht, ebenso wenig ein „haben wir schon immer so gemacht“.

Im Rahmen eines ZBB Projektes wird im ersten Schritt Kostentransparenz geschaffen. Anhand der gewonnenen Transparenz werden im nächsten Schritt interne und externe Benchmarks definiert. Diese dienen als Grundlage für den Einkauf und die jeweilige Fachabteilung, um im Rahmen von Workshops die realisierbaren Einsparungen festzulegen. Die beschlossenen Einsparziele werden im dritten Schritt konsequent umgesetzt.

Zero Based Budgeting ist eine disruptive Methode, die den Status quo in Frage stellt, und eine effektive Möglichkeit, festgefahrene Vorgehensweisen aufzubrechen. Das Konzept erweist sich als besonders erfolgreich, wenn Einkauf, Fachabteilung und Controlling eng kooperieren und die Geschäftsführung den Prozess unterstützt.

Der Vorteil von ZBB ist, dass Potenziale zur Kostensenkung präziser als bei anderen Methoden erkannt und erste Erfolge schnell realisiert werden. Dadurch eignet sich das Instrument auch, wenn zum Beispiel eine Schieflage korrigiert werden muss. Darüber hinaus können Unternehmen mit Zero Based Budgeting schneller auf Veränderungen reagieren, weil sie sich auf neue Bedarfe leichter einstellen können.

Ein aktuelles Beispiel eines unserer Kunden: Mit der Initiative „Grüner Oktober“ entschied die Unternehmensführung, das Reisebudget und zeitgleich die Umweltbelastung zu reduzieren. Interne Meetings wurden per Video gehalten, die Genehmigung von Reisen wurde nur in Ausnahmefällen erteilt. Diese Initiative galt zunächst nur für einen Monat – eben den Oktober – und wurde durch starke interne Kommunikation begleitet. Der „Grüne Oktober“ hat nicht nur den ökologischen Fußabdruck unseres Kunden reduziert, sondern auch die Reisekosten um 20% gesenkt.

 

Im Rahmen unserer ZBB-Projekte erzielen wir Einsparungen in Höhe von 10 bis 30 Prozent in unterschiedlichen Kategorien:


Wir unterstützen Ihr ZBB-Programm in den folgenden Bereichen:

  • Schaffung von Kostentransparenz
  • Lieferung von Branchen- und Kategorie-Benchmarks
  • Kategorie-Experten für „Challenger-Workshops“
  • Business Cases zur Aufdeckung von Kostenpositionen
  • Umsetzung der gesetzten Ziele

 

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie INVERTO Sie bei Ihrem ZBB-Projekt unterstützen kann? Lars-Peter Häfele steht Ihnen gerne zur Verfügung.

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