People@INVERTO: Paul & Paul

INVERTO Büro Köln

„Die Spinne im Netz“

Seit Anfang des Jahres sind Paul Mohr und Paul Zahn als Managing Directors tätig. Dabei eint sie noch mehr als der gemeinsame Vorname – so sind beide schon über acht Jahre bei INVERTO und teilen die Leidenschaft für gutes Essen und die Begeisterung für den Einkauf – was dieser mit der Spinne im Netz gemeinsam hat, erläutern die beiden im gemeinsamen Interview.

 

Könnt ihr kurz eure Verantwortlichkeiten bei INVERTO beschreiben?

Paul Mohr: Ich betreue vor allem Kunden aus dem Handel, der Konsumgüterindustrie und der Systemgastronomie im Bereich Prozess- und Kostenoptimierung, bei der Entwicklung von Strategien und bei Markenverhandlungen. Als Experte für den Bereich Food bin ich außerdem Teil unseres Competence Centers Consumer Goods & Retail.

Paul Zahn:  Ich habe einen starken Fokus auf Automotive und den Maschinen- und Anlagenbau und unterstütze mit meinen Teams Kunden aus diesen Branchen bei Transformationen, der  nachhaltigen Effizienzsteigerung sowie der Digitalisierung der Supply Chain. Außerdem leite ich das Competence Center Procurement Management, in dem wir Strategien und Lösungen in den  Bereichen Procurement Transformation, Sustainable Procurement und Digitalisierung erarbeiten.

Was fasziniert euch besonders am Berateralltag?

Paul Zahn: Jedes Projekt ist anders und es gibt jeden Tag neue Herausforderungen. Das kann in einer Initiative die operative Ergebnisverbesserung sein, um den Kapitalmarkt zu besänftigen, und in der nächsten das Management von Lieferanten oder Risikofaktoren, weil zum Beispiel Werke coronabedingt lahmgelegt wurden, Halbleiter nicht geliefert werden können oder Energie-  und Rohstoffkosten in die Höhe schnellen. Grundsätzlich versuchen wir dem Geschehen einen Schritt voraus zu sein, um proaktiv mitgestalten zu können.

Paul Mohr: Genau das begeistert mich auch, wir müssen immer flexibel bleiben. Dabei arbeiten wir nicht alleine, sondern können im Team unglaublich viel bewegen – gemeinsam meistern wir diese komplexen Herausforderungen und entwickeln greifbare, nachhaltige Lösungen mit und für unsere Kunden. Dabei entwickeln wir uns ständig weiter und wachsen selbst an den Herausforderungen, vor die uns unsere Projekte stellen.

Und was ist für euch das Besondere an INVERTO?

Paul Mohr: Ganz klar die einzigartige Unternehmenskultur und die Energie im Team – smarte und motivierte Kolleg:innen, die wirklich Spaß an der Arbeit haben, außerdem die flachen Hierarchien und die moderne Führungskultur, die jedem Mitarbeitenden viel Raum zur Entfaltung bietet. Ich glaube, diese positive Energie merken auch unsere Kunden, mit denen wir bei  den Projekten sehr eng zusammenarbeiten. Ich bin total überzeugt von unserem Offering, mit dem wir für jeden Kunden messbare Ergebnisse liefern und einen echten Unterschied machen.

Paul Zahn: Ja, genau. Als Einkäufer:in bist du die Spinne im Netz, du hältst die Fäden in der Hand und arbeitest dabei eng mit anderen Abteilungen wie Entwicklung, Produktion oder  Finance sowie mit den Lieferanten zusammen. Dabei unterstützen wir unsere Kunden sehr intensiv und das ist es, was unseren Job so spannend macht. Hinzu kommt die enge  Zusammenarbeit mit BCG, in deren Rahmen wir gemeinsam noch mehr bewegen können. Und von der Kultur her passte das auch von Anfang an, ich finde die neu gewonnene „globale  Lässigkeit“ steht INVERTO sehr gut und macht unseren Arbeitsplatz noch attraktiver.

Welche Herausforderungen beschäftigen euch bei euren Projekten derzeit am meisten?

Paul Zahn: Derzeit steht das Thema Risikomanagement bei allen unseren Kunden weit oben auf der Agenda, weit vor der Kostenoptimierung. Viele haben mit Versorgungsschwierigkeiten und den Auswirkungen der Inflation zu kämpfen. Zudem spielt in vielen Unternehmen das Thema Effizienz der Arbeit eine Rolle, die Einkaufsabteilungen sind überlastet und haben Schwierigkeiten zu priorisieren. In diesen Fällen helfen wir mit schlagkräftigen Strategien und Digitalisierungsansätzen.

Paul Mohr: Auch im Handel und Konsumgüterbereich spielen diese Themen eine große Rolle – eine globale Krise jagt die andere, das ist eine echte Belastungsprobe für Lieferketten und Einkaufsorganisationen. Ergänzen möchte ich aber noch das Thema Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verstehen und zu reduzieren – der größte Hebel liegt  hier für die meisten Unternehmen im Einkauf. Das Thema ist aber noch breiter. Auch Sozialstandards in der Lieferkette und die Einhaltung des Lieferkettengesetzes sicherzustellen, sind Themen,  die unsere Kunden und damit uns aktuell umtreiben.

Welche Themen möchtet ihr in euren neuen Rollen als Geschäftsführer in den nächsten Monaten und Jahren vorantreiben?

Paul Mohr: Die letzten zwölf Monate haben gezeigt, wie fragil globale Supply Chains sind und wie drastisch und kurzfristig sich volatile und steigende Einkaufspreise auf die Profitabilität auswirken. Ich glaube, hier können wir mit der Entwicklung von langfristigen Strategien unglaublich viel für unsere Kunden bewirken. Gleiches gilt für nachhaltige Supply Chains – hier stehen viele Unternehmen noch am Anfang und wir können da für unsere Kunden unheimlich viel bewirken. Das ist für mich derzeit das spannendste Thema.

Paul Zahn: Ich glaube auch, dass sich in diesem Bereich in den nächsten Jahren unheimlich viel bewegen wird und freue mich darauf, für meine Kunden Teile der Lösung beisteuern zu können. Auch die Digitalisierung möchte ich noch weiter ausbauen. Für mich ist die Automatisierung der Einkaufsprozesse Voraussetzung dafür, dass sich der Einkauf den großen Zukunftsthemen widmen kann.

Bei all den vielen Themen, wie findet ihr in eurer Freizeit den Ausgleich?

Paul Mohr: Mit meinen beiden Kindern, momentan ist Duplo spielen hoch im Kurs. Ansonsten bin ich gerne am Wasser – ganz egal ob Bach, See oder Meer – und dann am liebsten mit der Angel in der Hand. Eine weitere Leidenschaft von mir ist gutes Essen und Kochen, ich arbeite kontinuierlich an der perfekten Spaghetti Carbonara.

Paul Zahn: Kochen ist auch eins meiner liebsten Hobbies. Ich koche am liebsten Gordon Ramsay nach, das schmeckt immer phänomenal. Außerdem liebe ich Geschichtsdokus, vor allem über die Epoche des 20. Jahrhunderts, denn diese prägt uns im Alltag immer noch sehr stark. Und natürlich verbringe ich auch möglichst viel Zeit mit Freunden und Familie, ob beim gemeinsamen Bierchen am Freitag, beim Grillen am Samstag oder auf Reisen.

Auf einer Reise nach Köln, was sollte unbedingt auf unserer „Bucket List“ stehen?

Paul Zahn: Ihr solltet auf jeden Fall die einzigartige kölsche Stimmung erleben, zum Beispiel bei einem Konzert einer kölschen Band oder auch beim Besuch eines Spiels im EFFZEH Stadion. Einen entspannten Tag könnt ihr gut nachmittags auf dem Grüngürtel und anschließend abends am Brüsseler Platz und im Belgischen Viertel verbringen. Ein besonderes Highlight für mich ist  der Zülpicher Döner, nur zwei Gerichte auf der Karte, aber der beste Döner der Stadt.

Paul Mohr:  Da habe ich auch noch einen Tipp, direkt neben dem INVERTO Office gibt es Kebab vom Holzkohlegrill. Und um beim Kulinarischen zu bleiben, würde ich euch auf jeden Fall  empfehlen, die traditionellen Brauhäuser und Kneipen in Köln zu erkunden und Gerichte wie Himmel und Äd zu probieren. Außerdem sollte jeder mal zu Karneval in Köln gewesen sein – das ist  ein einzigartiges Erlebnis, das wirklich schwer in Worte zu fassen ist.

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