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Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten: Das können Sie erreichen!

Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten: Das können Sie erreichen!

Mit Unterbrechung der globalen Lieferketten hat die Corona-Pandemie eine neue Realität geschaffen. Zunächst lag der Schwerpunkt für die Einkaufs- und Supply Chain Manager auf der Stabilisierung der Lieferketten. Viele Unternehmen stärken ihre Supply Chain systematisch, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein. Die intensivere Zusammenarbeit mit Schlüssellieferanten ist dabei wesentlich, um unter besonderer Unsicherheit gemeinsam die richtigen Antworten für die neue Normalität zu entwickeln.

Innovativer, effizienter und nachhaltiger arbeiten

Die Idee, durch die vertiefte Zusammenarbeit mit Zulieferern Wettbewerbsvorteile zu schaffen, ist nicht neu. Doch die Corona-Pandemie hat Unternehmen vor Augen geführt, dass es in Krisensituationen entscheidend ist, die eigene Lieferkette genau einzuschätzen und für wichtige Lieferanten ein vertrauenswürdiger Partner, statt ein Kunde von vielen zu sein. Gleichzeitig bieten Partnerschaften gerade im aktuellen Umfeld einen hohen Mehrwert für Zulieferer.

Ein modernes Kooperationsmodell zu etablieren, bedeutet in letzter Konsequenz, Lieferanten als erweiterten Bestandteil der eigenen Wertschöpfung zu behandeln. Aus der engen Verzahnung und Abstimmung eigener und Lieferantenaktivitäten ergeben sich eine Reihe von Vorteilen:

  • Mehrwert generieren
    Kooperierende Unternehmen steigern die Anzahl von Innovationen, erhöhen die Qualität ihrer Produkte, verbessern die Nachhaltigkeit und verkürzen die Zeit von der Planung bis zur Markteinführung; gleichzeitig sind werthaltige Investitionen zur gemeinsamen Produktivitätssteigerung und Entwicklung möglich
  • Effizienter werden
    Die Zusammenarbeit setzt Synergieeffekte frei, weil sich überschneidende Ausgaben gekürzt werden und der Einsatz von Ressourcen optimiert wird
  • Lieferkettenrisiken reduzieren
    Enge Zusammenarbeit bedeutet, die Transparenz über die Lieferanten auch in der zweiten und dritten Reihe zu erhöhen; zudem ermöglicht eine verlässliche Planung optimierte Produktionsprozesse
  • Agilität verbessern
    Ein sorgfältig konzipiertes Lieferanten-Ökosystem als integraler Bestandteil des Betriebsmodells bietet die Chance, schnell auf Veränderungen von Kundenbedürfnissen zu reagieren

Gemeinsame Optimierung der Supply Chain: Risikomanagement und Resilienz

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell globale Warenströme gestört und gesunde Unternehmen durch unvorhersehbare Ereignisse geschädigt werden können. Durch die Zusammenarbeit mit Lieferanten erhöhen Sie die Transparenz auch für die vorgelagerten Schritte in Ihrer Lieferkette. So sind Sie früher informiert und finden schneller Lösungen, wenn Risiken eintreten.

Auch bei positiven Entwicklungen sind Unternehmen, die mit ihren Lieferanten eng zusammenarbeiten, im Vorteil: Das gilt zum Beispiel, wenn schnelle Lösungen für plötzliche Nachfrageschübe gefunden werden müssen. Die Corona-Pandemie weist auch hier den Weg: So müssen derzeit Pharmaunternehmen Lieferketten für ihre Impfstoffe in alle Welt aufbauen. Sobald das Ende der Pandemie in Sichtweite rückt, werden viele Unternehmen und Konsumenten aufgeschobene Käufe nachholen wollen. Dann werden auch andere Branchen vor der Aufgabe stehen, eine sprunghaft angestiegene Nachfrage zu befriedigen.

So finden Sie die richtigen Lieferanten für eine vertiefte Kooperation

Die Zusammenarbeit kann nicht mit jedem Anbieter derartig intensiv gestaltet werden. Die Auswahl der richtigen Lieferanten ist einer der entscheidenden Schritte bei der Gestaltung eines Kooperationsprogramms. Wichtig ist, vorab objektive Kriterien für solche Rahmenwerke zu definieren. Typische Dimensionen sind:

  • Warengruppen
    In welchen Produktgruppen ist eine Zusammenarbeit zukunftsträchtig – wo bestehen das das höchste Entwicklungspotenzial und der größte Einfluss auf den Unternehmenserfolg?
  • Innovations- und Technologiefähigkeit
    Welche Lieferanten, verfügen über eine hohe Kompetenz in Forschung und Entwicklung? Welche haben das besondere Engagement und Interesse bewiesen, das für eine Kooperation erforderlich ist?
  • Leistungsfähigkeit
    Welche Anbieter sind in der Lage, die gewünschte Produkt- und Dienstleistungsqualität zu liefern und sind willens, eine nachhaltige Optimierung der Wertschöpfung gemeinsam mit einem Kunden als engem Partner voranzutreiben?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Governance. Klare Verantwortlichkeiten, eine engagierte Organisation und eine definierte Führungsstruktur sind wichtige Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Kooperation mit Zulieferern. Wirksame Maßnahmen für das Leistungsmanagement sind präzise festgelegte KPIs (oft in Form von Lieferanten-Scorecards) und regelmäßige gemeinsame Meetings, um das Erreichen der Ziele gemeinsam zu überprüfen und bei Bedarf nachzusteuern. Vorab festgelegt werden sollte, in welchen Zyklen Treffen stattfinden, wer daran teilnimmt und welche Themen Platz auf der Agenda finden. 360-Grad-Feedback-Konzepte sind dabei eine gute Möglichkeit für Unternehmen, Rückmeldung zu geben und ein Verständnis für die Bedürfnisse der Zuliefererbasis zu bekommen.

Erkennen Sie die Wertpotenziale aus dem Blickwinkel Ihrer Lieferanten

Lieferanten müssen klare Vorteile erkennen, die sie aus einer vertieften Zusammenarbeit ziehen können. Sie werden sehr schnell durchschauen, wenn Worte nicht in Taten umgesetzt werden. Daher sollten Sie sich die Zeit nehmen, die Wünsche Ihrer Zulieferer zu verstehen und Angebote machen, die für die Lieferanten einen echten Mehrwert schaffen.

Kooperationsprogramme erfordern einen Vorlauf sowie ein bewusstes Investment in gemeinsame Fähigkeiten und Prozesse, um einen Wert zu generieren. Wichtig ist, sich frühzeitig das Engagement der leitenden Führungskräfte zu sichern. Denn obwohl der Wunsch zur tieferen Zusammenarbeit in der Regel von den operativen Abteilungen ausgeht, sind Kooperationen zumeist auf beiden Seiten funktionsübergreifende Projekte. Außerdem erfordert die gemeinsame Gestaltung der Supply Chain oft auch die übergreifende Analyse des Wertstroms sowie eine Veränderung von Prozessen und Informationsflüssen auf beiden Seiten. Diese Aufgaben sind nur zu leisten, wenn auf beiden Seiten notwendige Ressourcen mobilisiert werden

INVERTO ist an Ihrer Seite

Ereignisse wie etwa der bevorstehende Brexit und die Corona-Pandemie erfordern, dass Lieferketten insgesamt flexibler auf Marktveränderungen reagieren können müssen. Das gelingt nur, indem Unternehmen die gemeinsame Wertschöpfung in funktionsübergreifenden Teams mit ihren Lieferanten gestalten.

Unternehmen, die proaktiv mit ihren wichtigsten Lieferanten zusammenarbeiten, erschließen gemeinsame Wettbewerbsvorteile. Der Schlüssel dazu sind ein offener Dialog und ein partnerschaftlicher Informationsaustausch.

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