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Niedrigzinsphase, Urbanisierung und Nachfrage-Boom –
Der Einkauf der Immobilienwirtschaft ist im Zugzwang

Durch einen professionellen Einkauf können günstige Konditionen zur Renditeoptimierung erreicht sowie Versorgungs- und Planungssicherheit gewährleistet werden.

Demografischer Wandel, Urbanisierung und Digitalisierung sind nur einige der Trends, die derzeit die Immobilienwirtschaft bewegen. Hinzu kommt der historische Niedrigzins, der derzeit die brancheninterne Debatte dominiert. Mit Blick auf die aktuellen Nullzinsen gibt es für institutionelle Anleger jenseits des riskanteren Aktienmarktes kaum Alternativen zum Kauf von Immobilien. Der attraktive Immobilienmarkt in Deutschland lockt dabei auch viele Investoren aus dem Ausland. Im Ergebnis werden Rekordsummen in Betongold investiert.

Nicht nur beim Neubau, auch bei der Sanierung und Modernisierung erlebt die Branche eine Boomphase. Als Hauptinvestitionsfelder haben sich dabei die Bereiche Digitalisierung, altersgerechte Modernisierung und die energetische Sanierung erwiesen. Hinzu kommt, dass die Urbanisierung die Wohn- und Gewerberaumnachfrage in Ballungszentren erheblich steigert. Die Folge sind sinkende Leerstandsquoten und kurze Leerstandszeiten, was den Zeitdruck auf den ohnehin eng terminierten Baustellen zusätzlich erhöht. Versorgungssicherung und Liefer- treue spielen daher für die Immobilienwirtschaft eine tragende ökonomische Rolle. Insbesondere Modernisierungen von Wohnobjekten unterliegen hinsichtlich Ankündigung, Umsetzung und Mietanpassung zeitlich strengen Vorgaben. Darüber hinaus bewirkt die hohe Nachfrage steigende Mieten, die jedoch rechtlichen (Mietpreisbremse) oder marktseitigen Grenzen (Zahlungsbereitschaft von Mietern) unterliegen. Vor diesem Hintergrund ist eine wesentliche Optimierung der Nettomietrenditen nur noch über eine Senkung der Bewirtschaftungs- und Baukosten auf der Einkaufsseite möglich.

Ein weiteres aktuelles Beispiel für die enge Verknüpfung von gesellschaftlichen Trends und der Bauwirtschaft ist die gestiegene Nachfrage nach flexiblen Wohn- und Bürokonzepten. Entwicklungen wie Sharing-Modelle und Büros ohne feste Arbeitsplätze, so genannte Flex Offices, machen ein Umdenken bei Planung, Bau und Bewirtschaftung notwendig. Die heutigen digitalen Möglichkeiten sorgen für hohe Ansprüche an die technische Ausstattung. Nicht nur im Gewerbe, sondern auch in Wohnungen wollen immer mehr Mieter von Smart Home-Technologien profitieren, wodurch die Investments in diesem Bereich derzeit rasant steigen.

Auch der demografische Wandel bleibt ein wichtiger Investitionstreiber. Umbauten zur Umsetzung altersgerechter Wohnkonzepte stehen dabei genauso auf der Tagesordnung wie die Schaffung barrierefreier Flächen im Handel oder in öffentlichen Gebäuden.

Aufbau eines professionellen Einkaufs

Vor diesem Hintergrund ist es umso verwunderlicher, dass der strategische Einkauf häufig nicht auf der Agenda klassischer Immobilienunternehmen steht. Trotz der schwierigen Marktsituation verfügen nur wenige Firmen über eine ausgereifte Einkaufsfunktion. Es fehlen häufig Einkaufsressourcen, solides Know-how und Anreize zur Optimierung. Dabei hat der Einkauf wesentlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis…

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Weitere Themen im Magazin:

  • Risikomanagement im Einkauf
    Supply Chain vor Störungen bewahren
  • Anpassung der EU-Zuckermarktordnung
    Öffnung des Marktes erfordert neue Strategien im Zuckereinkauf
  • Professionalisierung des Rohstoffmanagements
    Mit den richtigen Indikatoren zum optimalen Zeitpunkt einkaufen

 

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