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Ladenbau-Projekt: Die Inszenierung im Store

Ladenbau-Projekt: Die Inszenierung im Store

Starkes Konzept effizient umgesetzt: Wie Sie echte Einkaufserlebnisse für Kunden schaffen und Kostenfallen im Ladenbau-Projekt umgehen

Besondere Einkaufserlebnisse für den Kunden zu schaffen, ist nicht nur eine komplexe Aufgabe sondern zeitgleich auch eines der wichtigsten Differenzierungsmerkmale für Händler. Einzigartigkeit und Emotionalität spielen daher bei der Planung und Gestaltung des Ladenbaus eine große Rolle. Der Auftritt muss insgesamt zur Positionierung des Händlers passen und dessen Markenversprechen am Point of Sale klar und filialübergreifend visualisieren.

Durch vorausschauende Planung im Ladenbau-Projekt werden hohe Folgeinvestitionen und unschöne Notlösungen, die dem Gesamterscheinungsbild des Ladens schaden, vermieden.

Damit Händlern dies gelingt und ein Ladenbau-Projekt den erwarteten Erfolg für das Unternehmen einfährt, sollten Projekt Manager die folgenden Punkte auf Ihre Checkliste setzen und sich mit diesen Themen vor dem Projektstart befassen:

1. Klärung der Grundfrage: Welches Storekonzept vermittelt meine Positionierung am besten und entspricht den Kundenanforderungen?

Systemladenbau

Der Systemladenbau findet sich hauptsächlich im Großhandel, LEH, Baumarkt, Tiernahrungsbedarf, Elektrofachmarkt und anderen Fachmärkten wieder.

Schnell und unkompliziert veränderbare Ladensysteme helfen Ihnen flexibler zu sein und zügig auf neue Kundenbedürfnisse und Trends zu reagieren. Doch im Systemladenbau ist zu beachten, dass es nur einen kleinen Anbieterkreis durch bestehende Patente auf Regalsysteme gibt. Diese Regalsysteme sind aufgrund der unterschiedlichen Konstruktionen nicht direkt miteinander kombinierbar.

Individualladenbau

Diese Storekonzepte sind insgesamt aufwändiger, zielen aber stärker auf ein besonderes Einkaufserlebnis für den Kunden ab. Im Individualladenbau werden die unterschiedlichsten Materialien verwendet. Das Konzept kommt überwiegend im Fashion Retail (z.B. Flagshipstores), in Warenhäusern, bei Shop-in-Shop Konzepten sowie in Boutiquen zum Einsatz.

Selbstverständlich sind Kombinationen der Konzepte in der Praxis umsetzbar. Insbesondere im LEH und in großen Warenhäusern werden unterschiedliche Themenwelten aufgebaut, die sich auch im Design stark voneinander abgrenzen. So kann es in der Filiale Bereiche geben, die auf dem Systemladenbaukonzept basieren, während andere individuell geplant sind. Bei der Wahl der richtigen Kombination liegt die Herausforderung vor allen Dingen in der kosteneffizienten Umsetzung.

 

 

2. Kundenerwartungen übertreffen: Schaffen Sie Raum für die Ideenentwicklung, um Ihre Kunden mit einem innovativen Konzept zu überraschen.

Machen Sie den Einkauf für Ihre Kunden attraktiver, in dem Sie moderne Technologien im Store verwenden. Durch die Nutzung besonderer LED-Lichteffekte und innovativer Materialien für Regalflächen zur Produktpräsentation, können besondere Anreize gesetzt werden.

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Aber auch innovative Services, wie schnell verfügbare Produktinformationen zu vorhandenen Konfektionsgrößen und Vergleichsmöglichkeiten über Tablets im Laden, können den Einkauf für Ihre Kunden bequemer machen und Ihren POS vom Wettbewerber differenzieren. Digitale Preisschilder vereinfachen speziell für Filialisten die Regalbetreuung und helfen Fehler zu vermeiden.

Eine Differenzierung und Positionierung am POS mit einer professionellen Produktplatzierung und -präsentation in Verbindung mit einem durchdachten Ladenbaukonzept, sichert Umsätze und Erträge und ermöglicht Unternehmen eine gezielte Kundenführung.

 

 

3. Unbekannte Produkt-und Materialspezifikationen fordern Ihre Einkaufsabteilung: Bauen Sie Fachwissen auf

Wenn Sie neuartige Kundenerlebnisse effizient durch Ihren Ladenbau schaffen wollen, sollten alle Bereiche Ihres Unternehmens, die für diese Zielerreichung relevant sind, im richtigen Maße beteiligt werden. In der Praxis wird der Einkauf häufig erst sehr spät hinzugezogen.

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Um passende Lieferanten zu identifizieren und um Einfluss auf die Art der Spezifikation nehmen zu können, sollte der Einkauf frühzeitig beteiligt werden.

So kann der Einkauf z.B. produkt- und materialspezifische Bewertung durchführen und die richtige Entscheidung darüber treffen, ob eine Detailspezifikation oder eine funktionale Spezifikation für die Ausschreibung sinnvoller ist. Außerdem sollte für die Vorbereitung der Ausschreibungen und Verhandlungen ausreichend Zeit im Rahmen des Projektplans eingeräumt werden.

Insbesondere der Einkauf von Individualladenbau ist aufgrund von fehlenden Preisvergleichen und intransparenten Informationen eine Herausforderung. Daraus können unkalkulierbare (Folge-)kosten für Bauleistungen und Einrichtung entstehen. Zudem wird der Einkauf nicht sein volles Potenzial entfalten können, wenn er nicht frühzeitig in das Um-/ Bauprojekt und in die Vorbereitung mit einbezogen wird. Durch mangelhafte Planung im Vorfeld müssen Materialien oder Montageleistungen dann kurzfristig beschafft und teuer eingekauft werden. Solch eine Kostenexplosion kann im schlimmsten Fall die Wirtschaftlichkeit des Bauvorhabens gefährden.

 

 

4. Klare Verantwortlichkeiten in der Gesamtorganisation schaffen und kommunizieren

Schaffen Sie einheitliche Prozesse und klare Verantwortlichkeiten für umfangreiche Ladenbau-Projekte. Sind diese nicht genau definiert, ist der effiziente Ablauf gefährdet und erhöhte Kosten bedrohen den Projekterfolg.

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Hier zeigt sich auch wieder die Wichtigkeit, den Einkauf frühzeitig zu involvieren, damit Markenverantwortliche und Vertrieb Aufträge nicht eigenständig vergeben und dadurch bessere Konditionen und mögliche Preisverbesserungen unberücksichtigt bleiben.

Für ein durchdachtes Storekonzept und einen reibungslosen Ablauf im Projekt, sollten die beteiligten Fachabteilungen intensiv zusammenarbeiten aber auch unterschiedliche Partner, wie Produkthersteller und Architekten zusammengeführt werden, damit u.a. die Warenbelegungspläne richtig auf die neue Regalierung abgestimmt werden können.

 

 

5. Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend. Erweitern Sie die Kriterien Ihrer Lieferantenbewertung

Marktauftritt und Angebote von Handelsunternehmen werden schon heute stark an der Berücksichtigung von Umwelt- und sozialen Aspekten gemessen und durch die Kunden bewertet.

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Dies gilt nicht nur für die Herkunft, Verarbeitung und Verpackung der Handelsware, sondern auch für die sichtbare und zielgruppenspezifische Präsentation der Waren und ist somit beim Ladenbau zu berücksichtigen, wenn sich ein Handelsunternehmen positiv vom Wettbewerb abheben möchte. Um dies authentisch für den Kunden erlebbar zu machen ist ein integriertes Gesamtkonzept gefragt, welches die Nachhaltigkeit im Laden spürbar macht.

Für eine feste Verankerung muss auf Details im Ladenbau geachtet werden – die Einsatzmaterialien sollten im Wesentlichen aus nachwachsenden Rohstoffen (z.B. Holz) und aus recyclingfähigen Materialien (z.B. Metall oder Glas) sein. Diese Aspekte der Nachhaltigkeit erfordern eine genauere Prüfung und Bewertung Ihrer Lieferanten.

 

 

6. Local for local? Die richtige Vergabe-Entscheidung

Große Handelsketten sind international aufgestellt und verfügen über globale Filialnetze. Daraus ergibt sich die Frage, ob Handelsketten besser viele regionale Anbieter oder wenige überregionale Anbieter für die Umsetzung beauftragen sollen.

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Das Spannungsfeld liegt demnach zwischen kosteneffizientem Einkauf von Baumaterialien vor Ort und der Einhaltung von Qualitätsstandards und Corporate Design. Bei der Vergabe an unterschiedliche Anbieter wächst zudem die Gefahr, dass überregionale Zeitpläne nicht eingehalten werden.

 

 

Im Rahmen unserer 15-jährigen Praxiserfahrung haben wir bereits zahlreiche Kunden, darunter auch große, international aufgestellte Handelskonzerne, von der Ausschreibung, über die Vergabe-Entscheidung bis hin zur finalen Umsetzung bei Ladenbau-Projekten aktiv unterstützt. Wir betreuen Kunden im Gesamtprojekt bei der Schnittstellen-Koordination zwischen Einkauf und anderen Fachabteilungen und beraten individuell bei der kosteneffizienten Umsetzung von Ladenbaukonzepten, der kaufmännisch sinnvollen Definition von Produktspezifikationen und bei den Verhandlungsgesprächen, um das beste Ergebnis zu erreichen.

 

 

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