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Einkaufskooperationen – Gemeinsam Chancen nutzen

Wir zeigen Ihnen wie Sie Bedarfe durch Einkaufskooperationen bündeln und so effizienter beschaffen können. Welche Faktoren sind für eine erfolgreiche Umsetzung relevant?

Bessere Konditionen auf Basis eines gemeinsamen Einkaufs von Bürobedarfen, Software Services und KEP-Dienstleistungen klingt verlockend. Doch in der Praxis kommt es in Einkaufsgemeinschaften immer wieder zu Problemen, insbesondere die persönlichen Beziehungen der Unternehmen untereinander spielen eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich sehen viele Einkäufer klare Vorteile im unternehmensübergreifenden Einkauf. Ein Einkäufer bei einem führenden Handelsunternehmen beschreibt die Vorteile: „Ich lerne und gewinne Know-how, bekomme bessere Preise und je nach Sortiment sogar neue Lieferanten-Beziehungen.“ Der Wissensaustausch und die Beziehungspflege sind neben den Preisvorteilen für viele Einkäufer ein klarer Gewinn. Darüber hinaus sehen Unternehmen auch die Möglichkeit, auf diesem Wege Prozesse zu standardisieren und effizienter zu gestalten. Die zentrale Frage ist jedoch, wer der richtige Partner für eine Einkaufsgemeinschaft ist.

Doch vor allem gegen Einkaufskooperationen innerhalb der eigenen Branche gibt es viele Bedenken

Die Unternehmen fürchten sich vor einer Kooperation mit direkten Wettbewerbern, weil diese dadurch an wertvolles Know-how gelangen könnten. Andere Firmen möchten ihre Lieferanten nicht offenlegen, weil diese ihnen vermeintlich spezielle Konditionen bieten. Einen solchen Wettbewerbsvorteil wollen sie nicht mit der Konkurrenz teilen.

Andre Leise, Einkaufsleiter beim führenden Hersteller für Spezialdüngemittel COMPO EXPERT, hat eine klare Meinung dazu, wer als Partner in Frage kommt: „Innerhalb unserer Private Equity-Gesellschaft sind wir sehr offen. Da alle in unterschiedlichen Branchen unterwegs sind, gibt es keine Berührungsängste. Bei einer Einkaufskooperation, die über einen Branchenverband läuft, sind wir zurückhaltender. Da kann man nur die Hälfte glauben, weil jeder versucht, einen Vorteil für sich herauszuholen und die Wettbewerber dann entsprechend schlechter dastehen. Deshalb funktioniert das häufig nicht.“

Vor allem brancheninterne Einkaufskooperationen ähneln manchmal einem Jahrmarkt der Eitelkeiten und Befindlichkeiten. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen vom perfekten Partner oder möchte persönliche Beziehungen zu langjährigen Lieferanten verfolgen. Der Einkaufsverantwortliche eines Unternehmens aus der Systemgastronomie legt seine Erwartungshaltung offen: „Mit kleineren Gastronomen können wir keine Kooperation aufbauen. Infrage kommen nur größere Hotelketten oder andere größere Unternehmen aus der Gastronomie, die keine direkte Konkurrenz sind. Denn unser Partner muss mit uns auf Augenhöhe sein und mindestens genauso professionell im Einkauf aufgestellt sein wie wir selbst. Wir haben schon oft Partner gesehen, die zwar im Umsatz stärker, aber im Einkauf wesentlich schlechter aufgestellt waren als wir.“

Doch neben der Frage „Mit wem kaufe ich ein?“ lautet die zweite, wichtige Kernfrage: „Was kaufe ich in dieser Kooperation ein?“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel zu den Vorteilen und Herausforderungen von Einkaufskooperationen!

 

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