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Zwischen Kostendruck und Digitalisierungs-Träumen:
Wo Unternehmen jetzt ansetzen sollten

Die BVL Studie „Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management“ prognostiziert eine Kostensenkung durch digitale Transformation, während sich Unternehmen in der Praxis mit dem Thema Kostendruck auseinandersetzen.

Unternehmen sehen sich einem hohen Kostendruck gegenüber, was die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen der digitalen Transformation ausbremst. Denn die Schaffung von Transparenz über sämtliche Prozesse und Wertströme der Supply Chain, als Grundlage für solche Vorhaben, ist mit hohem Aufwand verbunden. Unterdessen prognostiziert die aktuelle Studie der Bundesvereinigung Logistik (BVL), dass die digitale Transformation je nach Sektor eine Kostenreduktion von 8-34% bei gleichzeitiger Steigerung der Erlöse um 23-34% einbringen kann. Also stellt sich die Frage: Wie können Unternehmen finanzielle Mittel für die digitale Transformation freisetzen, um langfristig wirksame Kostensenkungspotenziale zu erschließen und wettbewerbsfähig zu bleiben? Wir zeigen Ihnen drei Ansätze, die Kosten einsparen und die Realisierung von Digitalisierungsmaßnahmen finanzierbar und effizient machen.


Schritt 1: Potenziale im Einkauf realisieren

Optimierungspotenziale im Einkauf zu identifizieren und umzusetzen ist einer der wichtigsten Hebel, um finanziellen Spielraum zu gewinnen. Durch Kostensenkungsprojekte können Sie in kurzer Zeit liquide Mittel generieren, mit denen Sie wiederum erste Maßnahmen, wie z.B. abteilungsübergreifende Prozessanalysen, finanzieren können. Finden Sie anhand einer Potenzialanalyse heraus, welche Einsparpotenziale in Ihrem Einkauf bestehen.

Schritt 2: Optimierungspotenziale in der Supply Chain identifizieren und heben

Neben der fokussierten Betrachtung des Einkaufs, lassen sich mit Hilfe einer Wertstromanalyse Effizienzverbesserungen in Ihrer Supply Chain aufdecken. Um alle Supply-Chain-Prozesse transparent zu machen, werden Interviews mit beteiligten Abteilungen und externen Partnern, sowie Datenerhebungen und Messungen durchgeführt. Die darauffolgende Auswertung der Daten schafft Transparenz über Prozesse und Wertströme in Ihrer Supply Chain und identifiziert Verbesserungspotenziale. Nicht-wertschöpfende Prozesse werden eliminiert und Lagerbestände optimiert. Hierbei werden Prozesskosten gesenkt und gebundenes Kapital freigesetzt. Diese Ressourcen können Sie dann in konkrete Digitalisierungsmaßnahmen investieren.

Durch die Wertstromanalyse wird zudem eine wichtige Grundlage zur digitalen Transformation geschaffen, da sich durch die genaue Betrachtung aller Prozesse und Schnittstellen bereits wichtige Ansätze für Digitalisierungsmaßnahmen abzeichnen, die sich für Ihr Unternehmen lohnen.

Schritt 3: Digitalisierungsmaßnahmen effizient implementieren

Um aus den gewonnenen finanziellen Mitteln möglichst viel herauszuholen, sollte der Einkauf bei der Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen frühzeitig miteinbezogen werden. Die Wertstromanalyse bildet die Grundlage für die Definition der notwendigen Parameter: Welche Software, Hardware, Lizenzen und Dienstleister werden benötigt, um die einzelnen Prozesse zu digitalisieren? Welche Fachabteilungen profitieren von der Digitalisierung und sollten daher bei der Spezifikation des Bedarfs beteiligt werden? Welche Lieferanten sollten im Rahmen der Digitalisierung an neue Systemlandschaften angebunden werden? All diese Informationen sind für den Einkauf wichtig, um Ausschreibungen durchzuführen, professionell zu verhandeln und das Optimum bei den Vertragsgestaltungen mit Lieferanten herauszuholen. Investieren Sie Ihr gewonnenes Kapital sinnvoll und effizient, um sich für zukünftige Marktanforderungen zu rüsten. Dabei sollte Ihr Einkauf eine tragende Rolle im Projekt übernehmen.

Mit der richtigen Schnittstellenkoordination zur erfolgreichen digitalen Transformation

Für eine erfolgreiche digitale Transformation müssen Unternehmen alle relevanten Akteure aus den Fachbereichen und der IT sowie externe Partner identifizieren und zusammenbringen. Das Management sollte dieses Team durch eine saubere Schnittstellenkoordination aktiv dabei unterstützen, optimale Lösungen zu realisieren und den in der BVL Studie ermittelten Risikofaktor (Koordination zwischen Fachbereich und IT) zu minimieren. Somit können die prognostizierten Kostensenkungspotenziale durch die digitale Transformation erfolgreich gehoben werden.

Durch Nutzung der vorhandenen Optimierungspotenziale entlang der Supply Chain sowie mit der frühzeitigen Einbindung des Einkaufs im Rahmen der digitalen Transformation können die Vorhaben finanziert und kostengünstig umgesetzt werden. Als Unternehmensberatung für Einkauf & SCM begleiten wir unsere Kunden von der Potenzialanalyse bis hin zur Implementierung dieser Maßnahmen.

 

Möchten Sie liquide Mittel für die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen freisetzen? Oder möchten Sie Transparenz über Ihre Prozesse schaffen und herausfinden, bei welchen Prozessen sich eine Digitalisierung aus strategischer Sicht lohnt? Unsere Experten stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung!

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