Transformation des Einkaufs – mit Strategie in die Zukunft

Unternehmen stehen in der Verantwortung für umwelt- und gesellschaftspolitische Aspekte ihrer Tätigkeit. Hier ist der Einkauf mit seiner Schnittstellenfunktion gefordert, um Unternehmensziele in Lösungen umzusetzen. Dies gelingt am besten durch eine umfassende, wertschaffende Transformation des Einkaufs.

 

Transformation des Einkaufs – mit Strategie in die Zukunft

Corona und das Klima: Die großen Krisen unserer Zeit haben deutlich gemacht, dass ein „Weiter so!“ langfristig keine sinnvolle Option ist. Viele Unternehmen hinterfragen daher ihren Purpose und ihr Geschäftsmodell, setzen sich eigene ESG-Ziele und stellen sich damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Durch diese Entwicklung erhält der Einkauf eine neue Rolle, die mit neuen Anforderungen einhergeht. Der Einkauf der Zukunft arbeitet digital, er kooperiert eng mit den Partnern in der Lieferkette, um Innovationen voranzutreiben und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, und er liefert einen starken eigenständigen Beitrag zur Wertschöpfung.

Unsere Expert:innen beraten Sie gern dabei, Ihren Einkauf für die Zukunft optimal aufzustellen und unerschlossene Potenziale im Rahmen einer universellen Transformation zu heben.

 

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Zweck und Ziele der Einkaufsabteilung

Mitarbeiter:innen sind umso erfolgreicher, je besser sie die Ziele und den Zweck ihrer Tätigkeit nachvollziehen können. Das sollten Unternehmen berücksichtigen, die sich weiterentwickeln wollen. Wenn sich Purpose und Ziele des Gesamtunternehmens ändern, muss dieser Wandel auch in den einzelnen Abteilungen heruntergebrochen und integriert werden.

Als CPO sollten Sie Veränderungsbedarfe dabei möglichst konkret benennen, um die traditionelle Beschaffung in einen zukunftsfesten und schlagkräftigen Einkauf zu transformieren. Auch ist es sinnvoll, neue Ziele in Incentivierungsmodelle im Einkauf zu übertragen. Das erhöht nicht nur die individuelle Motivation, sondern demonstriert auch die Bedeutung der neuen Ziele.

Wie wir Ihnen weiterhelfen können

Wertschöpfung durch Innovation und Nachhaltigkeit

Die traditionellen Kernbereiche des Einkaufs sind effiziente Beschaffungsprozesse und Warengruppenmanagement, sowie die Steuerung von Lieferanten. Diese Aufgaben werden bleiben, jedoch in Zukunft durch andere Aspekte in den Hintergrund gedrängt: die Weiterentwicklung von Strategie und Kompetenzen sowie das Management von Innovation, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Damit übernimmt der:die moderne Einkäufer:in zunehmend Querschnittsaufgaben, die eine enge Kooperation mit den Fachabteilungen
erfordern. Lieferanten werden künftig intensiver als bisher in die Innovationsentwicklung eingebunden. Der Einkauf muss in diesem Szenario frühzeitig an den Planungen teilnehmen, um potenzielle Lieferanten zu qualifizieren und frühzeitig auf Veränderungen reagieren zu können.

Auch durch das Thema Nachhaltigkeit ist die Bereitschaft, die eigene Lieferkette zu durchleuchten und bei Bedarf neu zu strukturieren, deutlich gestiegen: Da immer mehr Länder Gesetze für Sorgfaltspflichten in der Lieferkette beschließen, ist es notwendig, ESG-Risiken zu verringern, die etwa durch die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten oder Herkunftsregionen entstehen können. Zudem stecken sich viele Unternehmen eigene Ziele. Einkäufer werden also verstärkt vor der Aufgabe stehen, neue Märkte zu analysieren und neue Anbieter anzusprechen.

Welche Rolle der Einkauf für das Thema Nachhaltigkeit spielt, lesen Sie hier.

Digitalisierung

Die Corona-Pandemie wirkte für die Digitalisierung des Einkaufs als Beschleuniger: Viele Unternehmen haben in der Krise festgestellt, dass ein Mangel an Transparenz in der Lieferkette die Aufrechterhaltung des eigenen Angebots erschwerte oder gar verhinderte. Die Nutzung von digitalen Risikoinformationssystemen und die Vernetzung von Informationsquellen haben daher deutlich zugenommen.

Um künftig die Rolle als Innovations-und
Nachhaltigkeitspartner ausfüllen zu können, brauchen Einkäufer:innen eine Entlastung von Routineaufgaben. Digitale Assistenten können dafür zum Beispiel die Bestellung von Standardbedarfen übernehmen. Hier gilt: Der Nutzen beim Einsatz digitaler Instrumente muss klar sein, sonst empfinden Mitarbeiter:innen die neuen Tools nicht als Unterstützung, sondern als Belastung.

Wie der Einkauf durch intelligente Digitalisierung transformiert wird, erfahren Sie hier.

Erfolgreiche Mitarbeiter:innen – Kompetenzen trainieren

Ziele und Strategien sind wichtig, um ein Unternehmen weiterzuentwickeln. Aber de facto beginnt Transformation in den Köpfen derer, die sie realisieren sollen. Wichtig ist, die Unterschiede zwischen aktuellen und künftigen Anforderungen präzise zu definieren, die Mitarbeiter:innen in diesen Prozess einzubinden und ihnen die Weiterentwicklungschancen aufzuzeigen. Damit Ihr Team diese Chancen optimal nutzen kann und die Transformation gelingt, unterstützt unser Trainingscenter mit individuell zugeschnittenen Weiterbildungen.

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Stefan Benett

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