Reduzierung der Verpackungskosten

INVERTO verstärkt das globale Einkaufsteam, ergänzt Ressourcen und Know-how und reduziert schließlich die globalen Verpackungsausgaben des Herstellers für medizinische Produkte. Während die Rohstoffpreise steigen, spart der Pharmahersteller mit Unterstützung von INVERTO deutlich bei Verpackungen.

Unternehmen

Das Unternehmen ist der führende börsennotierte Anbieter für die Entwicklung und Herstellung von medizinischen Produkten für global tätige Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Unser Kunde beschäftigt weltweit rund 4.400 Mitarbeiter an den Fertigungsstandorten und Entwicklungszentren in Nordamerika und Europa. Zu den Kund:innen zählen die weltweit größten Pharmaunternehmen.

Zielsetzung

Der Auftrag an INVERTO war klar umrissen: Das globale Einkaufsteam verstärken, Know-how und Expertise einbringen und schließlich die globalen Verpackungsausgaben reduzieren.

Herausforderungen

Die Ausgangslage für das Einkaufsprojekt lässt sich kurz als „multikulturell“ beschreiben. Die Herausforderung des Einkaufsprojekts bestand darin, den spezifischen technischen Anforderungen jedes Werkes gerecht zu werden. Zudem war trotz Einbezug unterschiedlicher Kulturen eine einheitliche, globale Herangehensweise sicherzustellen.

Hinzu kam die aktuelle Marktentwicklung bei Rohstoffen: Die für die Verpackungen grundlegenden Ausgangsmaterialien – Zellstoff und Papier – unterlagen in den letzten 18 Monaten einer fortlaufenden Preissteigerung. Die Sourcing-Strategie war neben dem jeweiligen Beschaffungsmarkt auch von den Produkteigenschaften geprägt. So bietet sich für ein Produkt wie Wellpappe, mit geringen Beschaffungskosten aber großem Transportvolumen, in der Regel eine Lieferung über große Distanzen nicht an. Verbunden mit den hohen Hygiene- und Qualitätsanforderungen reduzierte dies den Pool an potenziellen Lieferanten.

 


 

Umsetzung

Als bester Ansatz für die Kostenoptimierung erwies sich unter diesen Voraussetzungen eine globale Herangehensweise für die gesamte Einkaufsorganisation verbunden mit einer lokalen Vergabe der Bedarfe von geographisch geclusterten Fertigungsstandorten.

Zudem ergab eine detaillierte Beschaffungsmarktrecherche, dass – wenn auch in eingeschränktem Umfang – durchaus eine Wettbewerbssituation zwischen Lieferant:innen hergestellt werden kann. Aus Ausschreibungen, Verhandlungen und Lieferantenfreigabeprozessen ging schließlich eine Auswahl an geeigneten Lieferanten hervor.

Diese konnten neben der geforderten Qualität auch wettbewerbsfähige Preise anbieten.

 

Ergebnisse

Während der viermonatigen Projektdauer konnten an den verschiedenen Produktionsstandorten Einsparungen zwischen 19 und 35 Prozent erzielt werden. Der Umfang der Kostenersparnis gewinnt angesichts eines sechsprozentigen Preisanstiegs der Rohstoffe für Wellpappe noch weiter an Gewicht. Dabei wurden Fixpreise für 12 Monate festgeschrieben und zukünftige Preisanpassungen an die Entwicklung relevanter Rohstoffpreisindizes gekoppelt.

 

Kontaktieren Sie unseren Experten

Lars-Peter Häfele

Managing Director

contact@inverto.com Kontakt

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