Netzwerkoptimierung bei einem führenden Automobilzulieferer

Logistikkostenreduzierung durch systematische Clusterung

Unser Kunde ist ein international tätiger Automobilzulieferer. Das Unternehmen beschäftigt 300.000 Mitarbeiter:innen weltweit und verfügt über mehr als 60 Produktions- und Distributionsstandorte in Nord- und Mittelamerika.

Zielsetzung: Optimierung der Logistikkosten

In einem umfangreichen Projekt haben wir das Unternehmen bei der Optimierung des indirekten Einkaufs unterstützt. Im Fokus stand dabei vor allem die Optimierung des Logistiknetzwerks sowohl für Inbound-, Outbound- als auch Inter-Plant Transporte.

Vorgehensweise: Cluster für Cluster

Die große Herausforderung zu Beginn des Projektes bestand darin, Transparenz über alle Logistikprozesse zu erlangen. Die Standorte nutzten ihre eigenen Systeme und hatten eigene Lieferanten und Konditionen, die nicht ausgetauscht wurden. Auch ein umfassender Überblick über alle Routen und Anforderungen, wie zum Beispiel Ladezeiten, musste hergestellt werden.

Im ersten Schritt haben unsere Berater:innen daher alle Rohdaten aus den unterschiedlichen Quellen harmonisiert und zusammengeführt. Dies bildete die Basis für alle Auswertungen und schließlich auch für die Verhandlungsvorbereitung. Anschließend haben wir die Standardrouten in einem Business Intelligence Tool analysiert und Cluster erstellt. Für jedes einzelne Cluster konnten wir auf dieser Grundlage die Anforderungen neu spezifizieren und ausschreiben.

Bei den Spezifikationen war es vor allem wichtig, eine Vergleichbarkeit herzustellen, damit ein Abgleich mit Benchmarks möglich wird. Daher wurden zum Beispiel nur volle LKW-Ladungen und Kilometer abgefragt, die Treibstoffkosten wurden hierbei außer Acht gelassen, da diese sehr volatil sind.

Zudem wurden nur Anbieter eingeladen, die an den Hauptknotenpunkten eigene Container Pools besitzen, um das Risiko von Lieferverzögerungen zu reduzieren. Dazu beigetragen hat auch, dass in den anschließenden Ausschreibungen und Verhandlungsrunden eine breite Lieferantenbasis eingeladen wurde, mit dem Ziel am Ende einen guten Mix aus Transportunternehmen mit eigener Flotte und Brokern zu erhalten.

Neben der Optimierung der Kostenstruktur konnten wir den Automobilzulieferer auch dabei unterstützen standardisierte Konzepte für politische Regularien, wie z.B. Zugangsgebühren, Zölle und Szenarien für den Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA aufzusetzen.

Ergebnisse: Transparenz- & Effizienzgewinn

  • Kostenoptimierung durch Ausschreibungen und Netzwerkoptimierungen
  • Transparenz über Logistikprozesse und -kosten
  • Harmonisierung der Anforderungen / Re-Spezifikation
  • Standardisierte Prozesse

Sprechen Sie mit unseren Experten

Jan-Christoph Kischkewitz

Managing Director

contact@inverto.com Kontakt

David Ring

Principal

David.Ring@inverto.com Kontakt

Unsere Insights aus der Automobilbranche

Automotive

WirtschaftsWoche - Angst vor der Badewanne

30.04.21 - Der weltweite Mangel an Computerchips stürzt die Autoindustrie in eine Krise.

Automotive

Spare Parts Management

Experteninterview - Spare Parts Management: Ein Frühjahrsputz, der sich lohnen kann

Automotive

WiWo: Luxusgut Sommerreifen

Die Coronakrise stört den Rohstoffnachschub, welches Autozulieferer & Reifenhersteller belastet.