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Wie international ein INVERTO Projekt sein kann zeigt Nicolas Bühler, Senior Consultant am Standort Köln

„Du bekommst Gestaltungsfreiraum für Deine individuelle Karriere. Bei INVERTO hört man Dir zu und versucht Deine Projektpräferenzen zu erfüllen.“

Wir haben Nicolas Bühler zu seinem ersten Jahr bei INVERTO befragt. Er hat bereits eine Menge erlebt: Von Churrascarias in Sao Paolo bis hin zu verschlossenen Hoteltüren in Paris. Was es damit auf sich hat? Das erfahrt ihr in seinem Bericht…

Heimschläfer mit Reiselust!

Mit meinem Master of Science der Universität Maastricht startete ich bei INVERTO als Consultant und kam zunächst für ein halbes Jahr auf ein „Heimschläfer-Projekt“ – d.h. ich konnte jeden Abend nach Hause fahren. Das Projekt neigte sich im Herbst 2016 dem Ende zu, worauf ich im Gespräch mit meinem INVERTO-Coach konkret gefragt wurde, was meine Präferenz für das nächste Projekt wäre. Nach einem halben Jahr als „Heimschläfer“ und als Reise-Fan, wie das heutzutage viele junge Menschen sind, gab ich mein Wunschszenario an: „Ein internationales Projekt in der Automotive Branche wäre für mich das Top-Szenario!“.

Sicher hatte ich dabei auch etwas Glück, denn INVERTO konnte meinen Wunsch kurzfristig erfüllen: Ich landete bei einem weltweit tätigen Automobilzulieferer aus der Schweiz mit verschiedenen Produktionsstätten über den Globus verteilt. Und dann ging es für mich los…

Auf in die Schweiz!

Ende 2016 machten wir uns im Team auf den Weg zum Kunden und besuchten ihn am Hauptsitz in der Schweiz. In dieser Projektphase verschafften wir uns einen Überblick über die Lage und Anforderungen, um die Potenzialanalyse, bei der wir Transparenz über den IST-Zustand schaffen und u. a. anhand von Benchmarks die Potenziale aufzeigen, vorzubereiten.

Nächster Halt: Sao Paolo. Falar Português?

Im Januar reiste ich mit einem erfahrenen Kollegen zu einem wichtigen Produktionsstandort nach Sao Paulo, mit dem Ziel, die dortigen Einkaufs- und Organisationsprozesse zu analysieren. Montags morgens um fünf machten wir uns auf in Richtung Brasilien.

Wir waren insgesamt drei Tage vor Ort und in Summe fünf Tage unterwegs. Das war natürlich eine anstrengende Reise für einen kurzen Aufenthalt, der aber extrem spannend war und interessante und wichtige Erkenntnisse für die nächsten Projektschritte brachte. Sprachbarrieren sollte man nicht unterschätzen – ich spürte, dass die Kommunikation eine echte Herausforderung ist und für einige Interviews mit den relevanten Personen in Einkaufs- und Produktionsfunktionen benötigten wir Übersetzer.

Die Einkaufsprozesse in Sao Paolo sind kaum definiert, es gibt weniger Regeln und keine klaren Strukturen. Alles ist etwas lockerer und entspannter. Diese Aspekte machten unsere Aufgabe, Transparenz zu schaffen, zu Beginn des Projekts zu einer echten Herausforderung.

Auch die fremde Umgebung ist herausfordernd. Selbst die Verkehrssituation, welche ein absolutes Chaos ist, gehört zu den Dingen, mit denen man erst einmal klarkommen muss.

Ich reise privat, wie viele andere sicher auch, sehr gerne. Im Projekt hat man natürlich wenig Zeit, um sich vor Ort schöne Dinge anschauen zu können. Trotzdem war ich beeindruckt von Sao Paulo und habe faszinierende Eindrücke mitgenommen. Besonders gut gefallen hat mir der abendliche Besuch in einer Churrascaria, dem traditionellen Steakhaus, mit seiner lebhaften, brasilianischen Atmosphäre.

Bereits am Freitagnachmittag sind wir wieder in Düsseldorf gelandet. Leider ohne meinen Koffer! Ich stellte fest: auch das gehört zum Leben eines Consultants. Mein Koffer ist bei der Zwischenlandung in Amsterdam stehen geblieben und kam erst sonntags bei mir zu Hause in Köln an.

Teampower needed: Brainstorming Workshop in Köln

Zurück im Kölner Office stand ein interner Workshop auf dem Plan. Es wurde ein erfahrenes Team aus Consultants, Projekt Managern, Principals und Managing Directors mit hoher Expertise im Bereich Global Sourcing und interkultureller Kommunikation zusammengeführt, um das weitere Projekt zu strukturieren und strategisch effizient aufzubauen.

Im Workshop wurden die Erfahrungen aus den verschiedenen geographischen Regionen ausgetauscht und die weitere Vorgehensweise diskutiert. Die sehr kollegiale Zusammenarbeit bei INVERTO ist top, daher fand ich auch diesen Workshop super spannend. Ich war als Consultant der jüngste im Team und hatte zuvor aufgrund des Heimschläfer-Projekts noch keine besondere interkulturelle Erfahrung sammeln können. Dennoch haben meine Ideen Anklang gefunden und wir haben uns alle gegenseitig inspirieren können – ganz unabhängig von der Hierarchieebene. Die sehr freundschaftliche Kultur und den INVERTO-Team-Spirit habe ich an diesem Tag auch wieder über die kleinen Projekt-Teams hinweg spüren können. Als Teil des Teams „EU“ und Support für „South America & Middle East“ begab ich mich mit meinen Teamkollegen als nächstes auf den Weg in die Türkei nach Bursa.

Türkei und Frankreich – et voila

Auf dem Weg nach Bursa hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl aufgrund der aktuellen politischen Lage in der Türkei. Vor Ort war ich aber positiv überrascht – einerseits von der Gastfreundlichkeit der herzlichen Türken und andererseits von der riesigen Industriestadt Bursa. Wir haben uns die Produktionsstätte angeschaut und täglich intensive und interessante Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort geführt. Am Abend dann die wohlverdiente Belohnung: Die spitzenmäßige, lokale türkische Küche.

Mit Zwischenaufenthalten zu Hause in Köln folgten Produktionsstandortbesuche in Paris. Dort haben wir tagsüber den Status-Quo des Standortes ermittelt und sind abends in unser Hotel gefahren, welches etwas außerhalb von Paris lag. Ein kleines nettes Hotel in einem Vorort, in dem die Bordsteine um 18 Uhr hochgeklappt wurden. Nach einem anstrengenden Tag machten wir uns aber erst einmal auf zum Abendessen in den Nachbarort. Nachdem wir gegen 21:45 Uhr zurückkamen, waren die Rollladen des Hotels unten und die Türen geschlossen. Es gab keinen Code zum Öffnen der Tür, wie man das von großen Hotels kennt. Nachdem wir eine halbe Stunde um das Hotel herumgeirrt sind und schon überlegt haben ohne Koffer in einem anderen Hotel einzuchecken, versuchten wir es ein letztes Mal: Endlich ging jemand ans Telefon: „Ouvrez la porte“ gaben meine Französischkenntnisse gerade noch so her. Nach 2-3 Minuten ging die Tür vom Hotel endlich auf. Müde sind wir ins Bett gefallen – ein wenig schönes Abenteuer, über das die Kollegen sich köstlich amüsierten. Heute kann ich mitlachen!

Insgesamt war es eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin fachlich und persönlich enorm durch das Projekt gewachsen. Jede Reise, jedes Interview und die zahlreichen Workshops haben sich absolut gelohnt: Der Kunde war begeistert von unserem Ergebnis!

 

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