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Windkraftanlage INVERTO Energiesektor

Projekt-CAPEX im Energie-Sektor

INVERTO Geschäftsführer Stefan Benett über die Unabdingbarkeit von Risikomanagement

Was sind die größten Herausforderungen im Energiesektor?

Die Planungszyklen für Investitionen sind sehr langfristig – Lebenszyklusplanungen erstrecken sich häufig über Jahrzehnte. Eine halbwegs realistische Planung erfordert deshalb die frühzeitige Bestimmung entscheidender Risikofaktoren. Die rechtzeitige Ausreichende Zeitfenster für kritische Beschaffungsentscheidungen sowie die möglichst konkrete Bedarfsplanung entlang konkreter Gewerke und Teilprojekte zum Abschluss der Konzeptphase, sind dabei aus Sicht des Einkaufs entscheidend.

Um die geplanten Bedarfe termin- und anforderungsgerecht bereitzustellen, müssen die Zeiträume für strategische Einkaufsprozesse sowie kritische Lieferzeiten von Beginn an als Teil der Projektplanung berücksichtigt werden. Trotz eines verhältnismäßig hohen Reifegrades der Projektsteuerung sowie der Beschaffung von Investitionsgütern in Energieunternehmen gibt es häufig noch Nachholbedarf bei der frühzeitigen funktionsübergreifenden Zusammenarbeit.

Welche Faktoren spielen sonst noch eine wichtige Rolle?

Trotz hohem regelmäßigem Investitionsvolumen wird es häufig versäumt, Erkenntnisse aus vergangenen Projekten optimal zu nutzen, was vor allem in der geringen personellen Kontinuität begründet liegt. Zudem werden und Projektabläufe inklusive der Beteiligung des Einkaufs ungenügend standardisiert. Dies beginnt mit der Festlegung der optimalen Projektstruktur entlang von Gewerken und der Vereinbarung geeigneter Vertragswerke zur Incentivierung der Partner in Hinblick auf wesentliche Zielgrößen, zum Beispiel den Termin der Inbetriebnahme. Der Einkauf sollte als Teil des Projektteams die Beziehungen zu wesentlichen Partnern von Anfang an mitgestalten, idealerweise durch projektbezogene Verantwortliche. Dazu gehört auch die aktive Begleitung des Change-Prozesses in Projekten, zur Minimierung von Nachforderungen durch ein effektives Nachtragsmanagement.

Wie kann der Einkauf die Einhaltung der Planungswerte sicherstellen?

Dafür ist insbesondere ein strategisches Risikomanagement unabdingbar. Zur Abschätzung der Auswirkungen ist eine modellbezogene Bewertung der Effekte von Beschaffungsstrategien auf Projektwirtschaftlichkeit, Komplexität und Terminstellung entscheidend. Damit lassen sich drohende Verzögerungen finanziell bewerten und mögliche Mehrkosten z. B. durch Lieferantenwechsel kalkulieren, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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