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30.06.2017 – Lebensmittelzeitung: Einkauf schwieriger

Versorgung mit Zucker auf dem Weltmarkt als Herausforderung

Köln. Deutschland wird vom Zuckerexporteur zum -importeur. Anders als die Erzeuger seien die Verarbeiter unzureichend auf die Veränderungen des Zuckermarktes vorbereitet, meinen Experten.

Die deutsche Selbstversorgungsquote bei Zucker verringert sich. Nach Daten des Bundesernährungsministeriums wurde in der letzten Saison der Eigenbedarf hierzulande erstmals seit langem nur zu 95 Prozent gedeckt. Zuvor hatten die hiesigen Erzeuger ein bis zwei Drittel mehr produziert als verbraucht wurde.

Fall der Zuckerquoten im Oktober

Verarbeiter müssten sich auf veränderte Bedingungen auf dem Beschaffungsmarkt einstellen, warnt die auf Einkauf und Supply Chain Management spezialisierte Unternehmensberatung Inverto. Während sich die Rübenbauern und Zuckerproduzenten schon seit Jahren auf die Veränderung der Bedingungen vorbereiteten, befassen sich die Abnehmer noch zu wenig damit. Bisher hat die stark beschränkte Wettbewerbssituation in Europa zwar zu hohen Preisen geführt, aber den Zuckereinkäufern die Beschaffung auch sehr einfach gemacht.

Die Zeit der Planungssicherheit sei vorbei:

Die Versorgung auf dem volatilen Weltmarkt, auf dem Preise und Mengen viel stärker schwanken könnten, stelle den Einkauf vor neue Herausforderungen. Zur Risikobegrenzung böten sich größere Lagermengen an, Lieferverträge mit kurzer Laufzeit sowie Hedging zur Absicherung gegen Preisschwankungen. Mur/lz 26-17

Erschienen in „Lebensmittelzeitung“, Ausgabe 26/30.06.2017

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