Die richtigen Dinge tun.
So einfach ist das.

Eine effektive Ausrichtung des Supply Chain Management erfordert die Weiterentwicklung in allen Dimensionen: Strategie, Kernprozesse und Plattformen mit den Modulen Organisation, Personal, Controlling und Tools.

Die Effektivität der Supply Chain-Strategie spiegelt sich in der ergebnisoptimalen Erfüllung der Markt- und Kundenanforderungen wider. Dabei stellen sich viele grundsätzliche Fragen im Geschäftssystem: Wie sieht das Produkt- und Service-Portfolio aus? Welche Erfolgsfaktoren sind für den Kunden relevant? Wo liegen die Kernkompetenzen?  Wo wird was produziert? Welche Lieferantenstrategien werden verfolgt?

Die Supply Chain-Kernprozesse definieren die Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Entsprechend des Produkt- und Service-Portfolios ist hier festzulegen, wie viele unterschiedliche Supply Chains es geben muss, wie die Zielsetzungen und die entsprechenden Leistungsparameter jeder einzelnen Supply Chain aussehen und welche Ressourcen zur Abwicklung erforderlich sind.

Bei der Gestaltung der Supply Chain-Organisation ist zum einen stets die Frage nach „zentral oder dezentral?“ zu beantworten. Zum anderen ist zu klären, auf welcher hierarchischen Ebene  das Supply Chain Management anzusiedeln ist. Die Fragen sind in Abhängigkeit von der Bedeutung des Supply Chain Management im Unternehmen und den lokalen bzw. regionalen Erfordernissen und Synergien zu beantworten.

Die Anforderungen an das Supply Chain-Personal steigen zunehmend. Eine funktionsübergreifende Ausbildung und Qualifikation sind erfolgskritisch. Prozessdenken und Teamwork sind nur zwei Kriterien, nach denen sich die personelle Besetzung richten muss. Planungs-Know-how ist dabei genauso relevant wie ultimative Umsetzungsstärke. In dem Umgang miteinander wird deutlich, ob die Erfüllung der Kundenanforderungen ein Prozess oder ein Spießrutenlauf darstellt.

Das Supply Chain-Controlling hat drei zentrale Aufgaben: Benchmarking, KPI Entwicklung sowie Monitoring und Reporting. Externes und internes Benchmarking der Leistungsparameter sollte stets ein begleitender Prozess sein. Die definierten KPIs müssen die relevanten Leistungsparameter in geeigneten Kennzahlen abbilden. Das Monitoring muss konsequent auf die Erfüllung der Zielsetzungen ausgerichtet sein und in einer aussagefähigen Reporting-Struktur münden.

Die Supply Chain-Tools müssen das Supply Chain Management zielgerichtet unterstützen. Methoden wie Lean Management oder Six Sigma dienen der Vereinfachung von Prozessen. Die oft hohe, extern vorgegebene Komplexität muss intern beherrscht werden, sowohl die Produkt- als auch die Prozesskomplexität. Darüber hinaus unterstützen IT-Tools die unternehmensübergreifende Planung und Steuerung der Prozesse (z. B. ERP, APS, ECR, CPFR).