junior//consultant: Aus der Anwaltskanzlei in die Beratung

Als Juristin in einer Kanzlei hätte sie vermutlich Verträge für Unternehmen konzipiert. Doch das war Verena Örenbas zu langweilig. In junior//consultant berichtet sie darüber, wie sie den Weg in die Beratung und in die INVERTO AG fand.

Schon zu Mitte meines Jura Studiums an der Universität zu Köln wusste ich, dass das Arbeiten als Juristin in einer Anwaltskanzlei nicht unbedingt das war, was ich mir abschließend für meinen beruflichen Werdegang wünschte.

Ich hatte mich auf den Bereich Wirtschaftsrecht spezialisiert, mithin würde ich höchst wahrscheinlich Unternehmen in schwierigen Situationen rechtlich beraten oder Verträge konzipieren, die Ideen und Wünsche der Unternehmen im Verhältnis zu Ihren Vertragspartnern rechtlich absichern. Unzweifelhaft eine oft interessante, schwierige und intellektuell herausfordernde Arbeit - aber die Entscheidungen in welche Richtung sich ein Unternehmen bewegt oder welche Zusammenarbeiten begründet werden, werden an anderen Stellen getroffen. Doch genau das war es, was mich interessierte und an dem ich mitwirken wollte. Für mich stand daher fest, dass ich mich nach Berufsfeldern umsehen musste, in denen die unternehmerische Strategiebildung im Vordergrund stand. Zum Ende meines Studiums beschäftigte ich mich intensiver mit diesem Thema und fand an meiner Universität eine Stellenanzeige der INVERTO AG. Als eine auf Beschaffung spezialisierte Unternehmensberatung, deckte das Tätigkeitsgebiet der INVERTO AG viele meiner Interessen ab. Gerade im Einkauf, erkannte ich einen der größten Hebel auf die Entwicklung des Betriebsergebnisses. Bei Vertragsabschlüssen, Verhandlungen aber auch bei der Bildung einer Lieferantenstrategie, versprach ich mir, das Wissen aus meiner juristischen Vorbildung nutzen zu können. Zudem erkannte ich die Möglichkeit, durch die ausgesprochenen Empfehlungen bezüglich der Vergabe von Aufträgen des Kunden, die Unternehmensentwicklung des jeweiligen Kunden positiv mitgestalten zu können. Als Vorteil des Berufs als Berater/in, sah ich eine steile Lernkurve und die Möglichkeit immer wieder neue Aufgabenfelder bewältigen zu dürfen.

Über ein Praktikum stieg ich schließlich bei der INVERTO AG ein. Zusammen mit einer Kollegin, beschäftigte ich mich zunächst mit der Konzipierung einer Software für Vertragsmanagement eine Möglichkeit mein juristisches Wissen praktisch umzusetzen und die INVERTO AG als Unternehmen näher kennenzulernen. Die positiven Erfahrungen in diesen Wochen, die guten beruflichen Perspektiven, die äußerst positive Unternehmenskultur der INVERTO AG und die Kollegen überzeugten mich schließlich ein festes Arbeitsverhältnis einzugehen. Zudem entschied ich mich dafür ein nebenberufliches MBA-Studium zu beginnen.

Der erste Kundenkontakt war dann eine spannende Herausforderung. Ein großer Kaffeehersteller aus Norddeutschland rollte das Vertragsmanagementsystem in der Einkaufsabteilung aus. Alle bestehenden Verträge wurden nochmals auf die Rahmendaten überprüft und in das System eingepflegt. Meine Aufgabe war es, die Implementierung des Systems konzeptionell zu unterstützen, und neben der bestehenden Contract Management Abteilung, als Ansprechpartnerin für die Einkaufsverantwortlichen vor Ort zu fungieren. Parallel führte ich Auswertungen durch, die zeigten, ob und in welchem Ausmaß das Einkaufsvolumen im jeweiligen Beschaffungsbereich durch eine Vertragsbasis umfassend abgesichert war. Da das Projekt sehr speziell war, brachte mir das INVERTO-Team vor Ort den Projektablauf der klassischen Einkaufsprojekte näher und führte mich in mein zukünftiges Tätigkeitsfeld ein. Die Aufgabenfelder eines Beraters im Bereich Beschaffung sind vor allem: Beschaffungsmarkt- und Potenzialanalysen, die Durchführung strategischer Ausschreibungen, das Führen von Verhandlungen und die Durchführung eines nachhaltigen Lieferantenmanagements, zu dem auch die Durchführung von Audits der Produktionsstätten der Lieferanten beispielsweise, in Asien gehören.

Mittlerweile liegen nun drei Jahre und einige Projekte hinter mir. Auch im Nachhinein empfinde ich die Entscheidung für die INVERTO AG und für ein nebenberufliches Studium als eine sehr gute Entscheidung. Das MBA Studium hat mein betriebswirtschaftliches Grundwissen ergänzt und erweitert, während ich auf den Projekten durch "Training on the Job" und die frühe Übertragung von Verantwortung für die Teilprojekte die strategische Durchführung eines optimierten Sourcing-Prozesses erlernt habe.

Schritt für Schritt habe ich mehr Verantwortung bei der INVERTO AG übernommen. Der Einsatz inteilweise unterschiedlichen Branchen eröffnete die Möglichkeit, mir eine breite Wissensbasisanzueignen. Zudem konnte ich mich nach meinen Interessen in bestimmten Gebieten spezialisieren und dann mit Gleichgesinnten in Excellence Centern diesen Themen in besonderem Maße widmen. Meine Erwartungen an den Beruf des Einkaufsberaters und das Unternehmen haben sich erfüllt und ich kann täglich mein betriebswirtschaftliches und juristisches Wissen dazu nutzen, unsere Kunden bei der Optimierung ihres Einkaufs zu unterstützen.

Verena Örenbas, Consultant bei der INVERTO AG

Nach ihrem Jura Studium mit dem Schwerpunkt Privat-/Wirtschaftsrecht an der Universität zu Köln, arbeitet Verena Örenbas seit drei Jahren bei der INVERTO AG als Consultant im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie. Die INVERTO AG ist eine international tätige Unternehmensberatung, die sich konsequent auf Einkauf spezialisiert hat.

junior//consultant
Verlag: Evoluzione Media AG, München
Herausgeber: Caspar Brandi
www.academicworld.net

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